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Hermle auf der Moulding Expo 2017

Bezahlbarer Zeitsparer für 3- und 5-Achs-Bearbeitungszentren

| Redakteur: Peter Königsreuther

Blick von oben in das Konzept des Handlingsystems HS flex von der Hermle AG, wie es auf der Moulding Expo 2017 vorgestellt wird. Weil nicht nur relativ günstig und kompakt, soll es nach Beschreibungen des Herstellers für die Anwender ein sehr attraktives Produktionsmittel sein.
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Blick von oben in das Konzept des Handlingsystems HS flex von der Hermle AG, wie es auf der Moulding Expo 2017 vorgestellt wird. Weil nicht nur relativ günstig und kompakt, soll es nach Beschreibungen des Herstellers für die Anwender ein sehr attraktives Produktionsmittel sein. (Bild: Hermle)

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Mit dem Handlingsystem HS flex setzt die Hermle AG nach eigenen Angaben ihr fast 20-jähriges Engagement in der Automatisierung ihrer Bearbeitungszentren fort und bringt ein leistungsfähiges, kompaktes sowie auch preislich attraktives Automationstool auf den Markt. Halle 5 Stand C22

Das Handlingsysten HS flex wurde laut Hersteller so konzipiert, dass es sowohl an 3-Achs oder 5-Achs-Bearbeitungszentren der Performance Line (C 250 und C 400) aber auch Modelle der High-Performance-Line (von der C 12, C 22, C 32 bis zur C 42) adaptiert werden kann.

Das Handlingsystem HS flex basiert auf mehreren Komponenten, welche als komplette Einheit geliefert und adaptiert wird. Lediglich die Werkstückspeichermodule werden vor Ort montiert und justiert. Somit ist die Gesamtinstallation - alle Hermle Bearbeitungszentren werden ebenfalls fertig montiert geliefert – in sehr kurzer Zeit möglich und der Anwender kann schnell mit den Bearbeitungen beginnen.

Das flache Mineralgussbett auf welchem die drei Achsen der Handlingeinheit geführt werden, bietet einen ergonomisch sehr guten Zugang für den Bediener. Die beiden Flügeltüren, welche bereits bei den Robotersystemen von Hermle ihren Funktionseinsatz unter Beweis gestellt haben, sind mit einer Doppelfunktion belegt. Bei einem Werkstückwechselvorgang versperren sie den Zugang für den Bediener, während der Bearbeitung des Werkstückes geben sie den Zugang zum Arbeitsblickfeld und Arbeitsraum frei und versperren gleichzeitig den Zugang zur Handlingeinheit.

Die Dreh-, Hub- und Linearachsen der Handlingeinheit ermöglichen eine präzise Bewegung der bis zu 450 kg schweren Werkstücke inklusive der Palette zwischen dem Rüstplatz, den Speichermodulen und dem Arbeitsraum des Bearbeitungszentrums. Es können Paletten bis zu 500 mm × 400 mm gehandelt werden. Um mögliche Fehlerquellen für den Bediener zu reduzieren, wird am Rüstplatz bereits die maximale Werkstückhöhe abgefragt, so dass keine Werkstücke mit zu großen Abmessungen eingeschleust werden können.

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