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Vertretung Bikar erteilt erstmals Prokura

| Redakteur: Melanie Krauß

Drei Mitarbeiter der Bikar-Gruppe sind nun umfassend vertretungsberechtigt. Die Erteilung der Prokura ist laut Unternehmen ein erstes klares Zeichen der weiteren Unternehmensstrategie.

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Christian Harzendorf, Louis Lauber und Ingo Miss (v.l.) mit ihren Prokura-Urkunden.
Christian Harzendorf, Louis Lauber und Ingo Miss (v.l.) mit ihren Prokura-Urkunden.
(Bild: Bikar-Metalle GmbH)

Mittlerweile 600 Mitarbeiter zählt die Bikar-Gruppe derzeit. Mit Christian Harzendorf, Louis Lauber und Ingo Miss erhielten nun drei von ihnen aus den Händen der Geschäftsführer Claudia und Pascal Bikar Prokura und sorgen damit für ein Novum in der Unternehmenshistorie. Zum ersten Mal seit Gründung des Unternehmens vor 56 Jahren sind somit nun Mitarbeiter umfassend vertretungsberechtigt.

„Dies ist ein seltener Schritt in einem Familienunternehmen. Aber ihr drei habt den Aufstieg der Bikar-Gruppe geprägt und zusammen mit unserem tollen Team ermöglicht – durch hervorragende Arbeitsergebnisse, aber auch und vor allem durch eure offenen Worte und eure Bereitschaft, immer noch ein wenig mehr zu geben und rauszuholen“, begründet Bikar die Entscheidung.

Nach mehreren Positionen im Vertrieb des Metallhändlers verantworten der 33-jährige Miss und der 31-jährige Laber seit Mai 2017 gemeinsam die Leitung der gesamten Verkaufsaktivitäten. Auch die Aus- und Weiterbildung neuer Fachkräfte steht im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Dritter neuer Prokurist ist der 34-jährige Harzendorf. Anders als Lauber und Miss ist er kein Bikar-Eigengewächs, sondern vor neun Jahren ursprünglich als Schichtleiter in das damals noch im Aufbau befindliche Werk in Korbußen (Thüringen) gekommen. Mittlerweile ist er bei Bikar als Werksleiter mit voller Personalverantwortung tätig.

Die Erteilung der Prokura sei gleichzeitig auch das erste klare Zeichen der weiteren Unternehmensstrategie, heißt es. Nach dem rasanten Wachstum der vergangenen Jahre habe sich Bikar für die kommenden Jahre insbesondere die Optimierung der internen Prozesse sowie deren Digitalisierung auf die Fahne geschrieben. Damit einhergehen soll eine Erweiterung der Führungsmannschaft, in die man neben den drei Prokuristen weitere Experten aus dem eigenen Haus integrieren will.

Die Basis für weiteres Wachstum des Unternehmens werde derweil auf der beeindruckenden Baustelle in Raumland geschaffen. Ein neues 25 Meter hohes Hochregallager für Stangen und Profile, eine komplett neue Logistik sowie die neue Firmenzentrale sollen in den kommenden Monaten fertiggestellt werden und die Basis für die nächsten Schritte bilden. Zusätzliche Maschinen und Lagerkapazitäten sowie modernste Büroinfrastruktur sind die Highlights, auf die sich Geschäftsleitung und Mitarbeiter bereits heute freuen.

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