Fachmesse der Keramikindustrie Ceramitec 2022 steht im Zeichen der Ressourceneffizienz

Vom 21. bis 24. Juni 2022 findet in München die internationale Leitmesse der Keramikindustrie Ceramitec statt. Energieeffiziente Anlagen und energiesparende Keramikprodukte stehen im Mittelpunkt.

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Das Rahmenprogramm der Ceramitec 2022 bietet drei Tage lang Fachvorträge, Podiumsdiskussionen und Ausstellerpräsentationen in rund 30 Slots – plus einem Programm rund um das Thema „Karriere“.
Das Rahmenprogramm der Ceramitec 2022 bietet drei Tage lang Fachvorträge, Podiumsdiskussionen und Ausstellerpräsentationen in rund 30 Slots – plus einem Programm rund um das Thema „Karriere“.
(Bild: Messe München)

Nach der „ceramitec conference“ im letzten Jahr wird 2022 nach vier Jahren wieder die Ceramitec-Messe in München stattfinden. Hier kommt die gesamte Keramikbranche – vom Hersteller bis zur Wissenschaft – zusammen. Vier Tage lang stellen über 600 Aussteller aus aller Welt ihr komplettes Angebot in drei Hallen vor: Maschinen, Geräte, Anlagen, Verfahren und Rohstoffe. Dabei sind alle Sparten vertreten, von der klassischen Keramik über die Industriekeramik bis zur Technischen Keramik und der Pulvermetallurgie .

Ressourceneffizienz im Fokus

Nach Angaben des Messeveranstalters zieht sich das Thema Ressourceneffizienz wie ein roter Faden durch das Angebot der Ceramitec 2022. So werden wettbewerbsfähige Lösungen präsentiert, die ohne Qualitätsverlust und Kostenanstieg die Umwelt schonen können. Neben Innovationen, die den Energieverbrauch und Emissionsausstoß im Herstellungsprozess senken, zeigt die Messe auf vielen konventionellen und neuen Anwendungsfeldern, wie der Werkstoff Keramik ein Hebel für Ressourceneffizienz sein kann.

Keramik als Verbundwerkstoff

Auf der Suche nach langlebigen Bauteilen, die Abrieb, Hitze und Korrosion länger standhalten, interessieren sich diverse Industrien auch für die Fortschritte bei Keramik-Metall-Verbundstoffen. Hierzu wird das Institut für Anwendungstechnik Pulvermetallurgie und Keramik an der RWTH Aachen (IAPK) neueste Forschungsergebnisse präsentieren, wie sich metallische und keramische Werkstoffe pulvertechnologisch herstellen lassen. Die Experten informieren über Additive Fertigung im Verbund mit Hartmetallen von der Werkstoffentwicklung bis zur Bauteilherstellung inklusive Fügetechnik.

Rahmenprogramm mit zwei Foren

Das Angebot der Aussteller wird in diesem Jahr erstmals durch zwei Foren ergänzt. Sie finden in englischer Sprache statt und sind für alle Messeteilnehmer zugänglich. Im Forum der Halle C1 erobert der 3D-Druck neue Felder. Vom experimentellen Ansatz bis zum Industriestandard demonstriert das Konferenzprogramm, wo und wie sich 3D-Druck durchsetzt und rentiert. Ins Rampenlicht rücken u. a. die Themen: Der richtige Mix für leistungsstarke Komponenten, effizienter Einsatz von Material und Energie, Serienfertigung und 3D-Druck in Einsatzfeldern wie Analytics, Energieerzeugung und Mobilität.

Bei der Grobkeramik im Forum der Halle C3 dreht sich alles um Ressourceneffizienz. Hier wird das Thema Klimaneutralität in der Ziegel- und Fliesenindustrie aus fünf Perspektiven beleuchtet. Darüber hinaus werden Themen wie Dekarbonisierung mit neuen Technologien wie Wasserstoff oder der effizientere Einsatz von Material und Energie in Tunnelöfen aufgegriffen.

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