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Siemens

CNC macht Multitasking-Werkzeugmaschinen flexibel

| Autor / Redakteur: Eva Klocová / Reinhold Schäfer

Gesteuert werden die Maschinen aus der Multicut-Reihe von der Sinumerik 840D sl von Siemens.
Bildergalerie: 3 Bilder
Gesteuert werden die Maschinen aus der Multicut-Reihe von der Sinumerik 840D sl von Siemens. (Bild: Siemens)

Multitaskingfähige Werkzeugmaschinen stellen für Maschinenkonstrukteure und ihre Komponentenlieferanten eine hohe Herausforderung dar. Schließlich sind diese Alleskönner, die mehrere Bearbeitungstechnologien unter einen Hut bringen, sehr komplex.

Für Multitasking-Werkzeugmaschinen gibt es meist ein Bedarfsprofil. Ihre Abnehmer wollen im Grunde keine Maschine kaufen, sondern eine komplette Lösung für die Fertigung eines bestimmten Werkstücks haben. Bei Kovosvit MAS, einem Werkzeugmaschinenhersteller mit Sitz im tschechischen Sezimovo Usti, arbeiten deshalb Teams daran, die konkreten Anforderungen möglichst genau zu erfassen. Danach wird entschieden, welche Maschine mit welcher Konfiguration und Ausrüstung die gestellte Aufgabe am besten bewältigt und wie umfangreich etwaige Eingriffe sind. Standardlösungen gibt es dort praktisch nicht. Eindrucksvoll zu besichtigen ist die Maschinenvielfalt beim Gang durch die Produktions- und Montagehallen, wo die jeweils maßgeschneiderten Maschinen entstehen.

Unterschiedliche Bearbeitungstechniken

Auch von den neuesten Multifunktions-Dreh-Fräszentren des Typs MTC 500i und der größeren Ausgabe MTC 630 gibt es viele kundenspezifische Varianten. Sie sind für die Komplettbearbeitung von komplexen Bauteilen mit mehr als 6 m Länge geeignet (Bild 1). Schon in der Designphase wird simuliert, überprüft und damit sichergestellt, dass jede Maschine alle Ansprüche und gewünschten Funktionen aus dem Pflichtenheft erfüllt. Die Prüfung geschieht unter anderem anhand einer Liste von Funktionen, die die PLC beherrschen muss. Sind Änderungen erforderlich, lassen sich diese bereits im Entwicklungsstadium vornehmen, also bevor die Maschine gebaut ist. Dieser vorausschauende Designansatz ist dort besonders nützlich, denn es handelt sich schließlich um Unikate.

Die Bezeichnung Multicut für diese Maschine weist darauf hin, dass diese mehrere Bearbeitungstechnologien unter einen Hut bringt: Drehen, Fräsen, Bohren und Tiefbohren. Dies ermöglicht eine hohe Werkstückgenauigkeit, weil das Fehlerpotenzial eliminiert wird, das durch Maschinenwechsel oder Umspannvorgänge entsteht. Gleichzeitig lässt sich durch den Wegfall unproduktiver Abläufe die Fertigungszeit reduzieren. Gesteuert werden die komplexen Maschinen aus der Multicut-Reihe von der Sinumerik 840D sl von Siemens (Bild 2). Diese CNC bringt die notwendige Flexibilität mit, weil ihr NC-Kern alle Technologien beinhaltet und gleichzeitig so leistungsfähig ist, dass er der Maschinenkonstruktion ausreichend Spielraum verschafft, um ihre Ideen umzusetzen.

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