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Radialventilator

Die blaue Flosse von Ziehl-Abegg

| Redakteur: Simone Käfer

ZA-blue-fin heißt der neue Radialventilator von Ziehl-Abegg. Er soll mit seinen Wal-Flossen um 15 % effizienter sein.
ZA-blue-fin heißt der neue Radialventilator von Ziehl-Abegg. Er soll mit seinen Wal-Flossen um 15 % effizienter sein. (Bild: Ziehl-Abegg)

Ein Buckelwal stand Pate für den neuen Radialventilator von Ziehl-Abegg. Der Ventilator soll eine Effizienzsteigerung bis 15 % erreichen.

Der Ventilator ZA-blue-fi von Ziehl-Abegg ist ein freilaufendes Rad mit fünf rückwärtsgekrümmten Schaufeln in den Baugrößen 710 bis 1120 mm. Als Material für das Laufrad entschied das Unternehmen sich für Stahlblech mit einem Oberflächenschutz durch Pulverbeschichtung. Der Ventilator ist mit Taperlock oder Festnabe und Einströmdüse mit Messvorrichtung zur Volumenstrommessung ausgeführt. Die freiblasenden Volumenströme reichen bis 80.000 m3/h, eine statische Druckerhöhung bis 2100 Pa ist möglich.

Das besondere an dem Radialventilator sind seine Paten: Buckelwale. So hat die Vorderkante der Ventilatorschaufel ein gewelltes Profil, das den golfballgroßen Beulen an den Flossen des Wals nachempfunden ist. Dadurch werden große Verwirbelungen vermieden, was sowohl Strömungsverluste als auch Geräusche reduziert. Auch bei der Hinterflosse des Wales, der Fluke, haben die Strömungstechniker genauer hingeschaut: Die V-förmige Kontur des hinteren Flügelabschnitts verzögert mögliche Strömungsabrisse, was den Ventilator für viele unterschiedliche Druckbereiche einsetzbar macht. Auch der Name ZA-blue-fin lehnt sich an den Meeressäuger an: „fin“ ist der englische Begriff für „Flosse”.

Bei den bionisch profilierten Schaufel gibt es im Gegensatz zu derzeit marktüblichen Hohlschaufeln keine Zwischenräume, in die Schmutz oder Kondenswasser eindringen kann. So werden Korrosion und Unwuchten verringert. Damit der ZA-blue-fin seine Wellenform erhält, wird der Stahl mit einer 600-t-Presse bearbeitet. Dadurch gibt es zusätzliche Festigkeit bei reduziertem Gewicht.

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