Finanzen

Diese fünf Unternehmen konnten 2023 vor der Insolvenz gerettet werden

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Dücker Group

  • Insolvenzantrag: 23.9.2022
  • Insolvenzverfahren: Schutzschirmverfahren
  • Ausgang: Asset Deal
  • Umsatz: 90 Millionen Euro (2022)
  • Anzahl der Mitarbeiter: 370
  • Sitz: Langenfeld

Die Dücker-Gruppe ist ein Maschinen- und Anlagenbauer, der Fördersysteme insbesondere für die Wellpappenindustrie herstellt. Zur Gruppe gehören neben der Dücker Group GmbH auch die Dücker conveyor systems GmbH und die Dücker Förder-Systeme GmbH. Die Geschichte des Unternehmens reicht ins Jahr 1848 zurück, wo es als Schmiede und Schlosserei gegründet wurde.

Im Jahr 2022 beantragte Dücker ein Schutzschirmverfahren. Grund dafür waren Liquiditätsprobleme, die unter anderem verursacht wurden durch Projektstaus und Projektverschiebungen aufgrund der Coronapandemie. Ende Mai konnte jedoch glücklicherweise ein Investor gefunden werden. Der deutsch-niederländische Finanzinvestor Nimbus beteiligt sich im Rahmen einer Kapitalerhöhung an der Gruppe. Auf diese Weise konnten sowohl der Standort als auch über 300 Arbeitsplätze erhalten werden. Die Familie Dücker bleibt als Mitgesellschafter an Bord.

Zum Sanierungskonzept gehören laut der Kanzlei BBR Buchalik Brömmekamp Rechtsanwälte unter anderem die folgenden Punkte:

  • Die Projektabwicklung und Fertigungsplanung soll zukünftig verbessert und effizienter gestaltet werden.
  • Die kaufmännische Steuerung soll optimiert werden, um die Profitabilität von Projekten vorab besser beurteilen zu können.
  • 49 Mitarbeiter wechselten in eine Transfergesellschaft.

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