Finanzen

Diese fünf Unternehmen konnten 2023 vor der Insolvenz gerettet werden

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Knapheide Hydraulik-Systeme

  • Insolvenzantrag: 25.11.2022
  • Insolvenzverfahren: Vorläufige Eigenverwaltung
  • Ausgang: Asset Deal
  • Umsatz: 72 Millionen Euro (2020)
  • Anzahl der Mitarbeiter: 400
  • Sitz: Beckum

Die Knapheide-Unternehmensgruppe ist Lieferant von Hydrauliksystemen und Komponenten für die Industrie und den Bergbau. Sie beschäftigt rund 400 Mitarbeiter an den Standorten Beckum und Kaltenkirchen.

Hart getroffen von den Folgen der Coronapandemie beantragten im November 2022 sowohl die Knapheide Hydraulik Systeme GmbH Beckum (KHS) als auch drei weitere Gesellschaften der Unternehmensgruppe die Insolvenz in Eigenverwaltung. Gründe hierfür waren erhebliche Kostensteigerungen auf der einen Seite und massive Umsatzverluste auf der anderen Seite – etwa durch gestiegene Energiepreise sowie gestörte Lieferketten.

Im Rahmen eines strukturierten M&A-Prozesses konnte schließlich ein strategischer Investor gefunden werden: Der Hydraulikspezialist und Systemanbieter Hansa-Flex. Die Gruppe beschäftigt rund 4.500 Mitarbeiter in 40 Ländern und erwirtschaftetet 2022 einen Umsatz von rund 575 Millionen Euro. Hansa-Flex übernahm alle vier Gesellschaften und sicherte so sowohl den Geschäftsbetrieb an allen Standorten als auch sämtliche Arbeitsplätze.

Eine Ausnahme bildete dabei lediglich der Geschäftsbereich Transportbänder. Hier fanden die zuständigen Sanierungsexperten jedoch auch noch eine Lösung. Am 1. Mai 2023 übernahm die H. Gulich's Nachf. Fördertechnik GmbH aus Unterfranken die Transportbandsparte von Knapheide. Damit konnten letztendlich alle Geschäftsbereiche erfolgreich an strategische Investoren veräußert werden.

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