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I/O-Link Echtzeit-I/O-System arbeitet mit gängigen Busprotokollen

Autor / Redakteur: David Rogers / Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Mit einem I/O-System, das Signale dezentral sowohl im Schaltschrank als auch im Feld über alle Bussysteme erfassen kann, soll der Aufwand bei der Installation, Inbetriebnahme und Fehlersuche reduziert werden.

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Auch widrige Umgebungseinflüsse machen diesem Echtzeit-I/O-System nichts aus.
Auch widrige Umgebungseinflüsse machen diesem Echtzeit-I/O-System nichts aus.
(Bild: Phoenix-Contact)

Mit Axioline hat Phoenix Contact ein I/O-System entwickelt, mit dem Signale dezentral sowohl im Schaltschrank als auch im Feld über alle Bussysteme erfasst werden können (Bild 1). In den Anfängen der Automatisierungstechnik lag die Herausforderung in der Reaktionszeit und Zuverlässigkeit der Bauteile. Im Gegensatz dazu lassen sich mit der aktuellen Steuerungstechnik Anlagen projektieren, die Hunderte von Signalen in einer Zykluszeit von wenigen Millisekunden verarbeiten und ausgeben. Heute gestaltet sich die Vielfalt der Steuerungen mit den jeweiligen Bus- und Engineeringsystemen für den Maschinen- und Anlagenbauer schwierig, wenn es um die Installation und Inbetriebnahme geht.

Eine Lösung genügt für IP20- und IP67-Anwendungen

Während ein Anlagenbetreiber beispielsweise Profinet und die entsprechende SPS vorgibt, bevorzugt der nächste in seiner Lösung Ethernet/IP. Installateure, Inbetriebnehmer und der Support müssen folglich für jedes Remote-I/O-System Spannungsversorgungs- und Fehlerdiagnosekonzepte, Installationsvorschriften, das Lokalbusverhalten, Datennetzmechanismen und Weiteres beherrschen. Beruht ein Anlagenlayout auf IP20- und IP67-Komponenten, können in der Applikation Geräte anderer Hersteller verbaut sein, die ebenfalls unterstützt werden müssen. Zu beachten ist ferner die unterschiedliche Darstellung innerhalb des jeweiligen Engineerings.

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Ethernet-Kommunikation wird in immer mehr Maschinen und Anlagen verwendet

Die im privaten Bereich häufig genutzte Ethernet-Kommunikation wird in immer mehr Maschinen und Anlagen verwendet. Deshalb ermöglicht Axioline die Anbindung an Profinet, Modbus TCP, Ethercat, Ethernet/IP und Sercos 3. Darüber hinaus lässt sich das am weitesten verbreitete serielle Feldbussystem Profibus ankoppeln. Die Integration in das überlagerte Datennetz erfolgt sowohl für die Axioline-E-Geräte in Schutzart IP67 als auch für die Axioline-F-Komponenten in Schutzart IP20 gemäß den jeweils aktuellsten Spezifikationen.

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