Investition Ehemaliger Kuka-CEO Reuter beteiligt sich an Deeptech-Start-up

Redakteur: Katharina Juschkat

Till Reuter, der ehemalige CEO von Kuka, beteiligt sich als Angel-Investor an dem Deeptech-Start-up Spread. Das Unternehmen hat einen intelligenten digitalen Zwilling entwickelt.

Ex-Kuka-CEO Till Reuter unterstützt das Deeptech-Start-up Spread finanziell und durch seine Expertise.
Ex-Kuka-CEO Till Reuter unterstützt das Deeptech-Start-up Spread finanziell und durch seine Expertise.
(Bild: Kuka)

Der ehemalige Kuka-CEO Till Reuter steigt als Angel-Investor bei dem Start-up Spread ein: Das Deeptech-Unternehmen hat eine Software entwickelt, die einen intelligenten Digitalen Zwilling – den „Spread-Twin“ – von Produkten erstellen kann. Als Angel-Investor unterstützt Reuter das Start-up finanziell und durch seine Expertise.

Der intelligente Digitale Zwilling wird mit sämtlichen verfügbaren Metadaten zu Einzelkomponenten wie Gewicht, Material oder Verhalten angereichert. Dazu greift Spread auf die verfügbaren Konstruktions-, Planungs- und Produktionsdaten wie CAD- und PLM-Daten zurück.

Das proprietäre Informationsmodell von Spread ist Basis für viele Anwendungsfälle und Apps. Dadurch sollen neue Ansätze im Menschen- oder KI-gesteuerten Produkt- und Prozess(re)design ermöglicht werden. Bislang hat Spread bereits Kunden unter anderem aus dem Automobilbau und dem Maschinenbau für Großanlagen gewinnen können.

Perspektivisch bin ich überzeugt, dass Spreads Software durch ihr präzises Produktverständnis auch für die Robotik einen Durchbruch bedeuten wird.

Till Reuter

Till Reuter war zwischen 2009 und 2018 Vorstandsvorsitzender bei Kuka. Im Jahr 2019 wechselte Reuter zuerst als Aufsichtsrat dann als Aufsichtsratsvorsitzen zur Unternehmensgruppe Theo Müller.

Spread wurde 2019 gegründet (v.l.): Philipp Noll, Emin Mjumjunov, Robert Göbel, Daniel Halbig.
Spread wurde 2019 gegründet (v.l.): Philipp Noll, Emin Mjumjunov, Robert Göbel, Daniel Halbig.
(Bild: Spread)

Das Berliner Start-up wurde im Oktober 2019 gegründet. Die Vision von Spread ist es, dass Menschen langfristig sich mit minimal wenigen repetitiven und manuellen Aufgaben beschäftigen müssen und sich mehr um komplexe Herausforderungen des Produktlebenszyklus kümmern.

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