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3D-Metalldruck Einfaches Werkstoffmanagement bei SLM-Verfahren

| Redakteur: Simone Käfer

EOS erweitert seinen M 290 um ein Peripheriegerät zum Werkstoff-Handling. Damit sollen Metalle einfacher, schneller und sicherer aus der Maschine gefördert, gesiebt und wieder ins System zurück geführt werden.

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IPCM M pro von EOS vereinfacht das Sieben von Restmetallpulver bei M-290-Druckern.
IPCM M pro von EOS vereinfacht das Sieben von Restmetallpulver bei M-290-Druckern.
(Bild: EOS )

Der EOS M 290 hat hierfür Kopplungspunkte an seiner Prozesskammertür, die ihn mit dem IPCM M pro und Materialbehältern verbinden. Material, das während des Bauprozesses nicht aufgeschmolzen wurde, kann mit dem IPCM M pro über eine Vakuumpumpe direkt aus dem Drucker abgesaugt werden – bei geschlossener Prozesskammertür und damit ohne Werkstoffkontakt für den Bediener. Dort wird es unter Schutzgas innerhalb des Moduls mit einem Durchsatz von 120 kg Material in 30 min gesiebt. Der Siebvorgang sei doppelt so schnell als bei vorherigen Lösungen, meldet EOS. Nun kann der Werkstoff für einen neuen Bauprozess eingesetzt werden.

Die Vorteile eines geschlossenen Wiederaufbereitungsverfahrens für metallische Werkstoffe liegen nicht nur in der Geschwindigkeit. Auch für den Menschen an der Maschine bringt dieses teilautomatisierte Werkstoff-Handling Vorteile: Das Risiko von Pulverkontakt wird minimiert. Dadurch kann der Bediener in einer bequemeren persönlichen Schutzausrüstung arbeiten. Gleichzeitig beschleunigt sich das Sieben und Fördern des Materials auch bei großen Werkstoffvolumina, während sich die manuellen Arbeitsschritte verringern und vereinfachen. Außerdem ist das Zusatzgerät IPCM M pro mobil, wodurch ein Gerät für mehrere 3D-Drucker genutzt werden kann.

EOS finden Sie auf der EMO Hannover in Halle 27 auf Stand D52.

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