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Energiemanagement sorgt für effizientere Prozesse

| Autor/ Redakteur: Farschid Nikpour / Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Eine Energiemanagementlösung soll Unternehmen dabei helfen, die Transparenz ihrer Energieverbräuche zu verbessern und somit unter Umständen die Spitzenverbraucher zu identifizieren sowie Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zu erfüllen und weiterhin von der Steuerermäßigung zu profitieren.

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Auf dem zentralen Server laufen alle Daten auf, werden über die Software verarbeitet und über einen Bildschirm übersichtlich dargestellt.
Auf dem zentralen Server laufen alle Daten auf, werden über die Software verarbeitet und über einen Bildschirm übersichtlich dargestellt.
(Bild: Yaskawa)

Bis zu 70 verschiedene Permaglide-Lager liefert das Unternehmen KS Gleitlager heute für ein Fahrzeug und sorgt so vom Stoßdämpfer bis hin zur Sitzverstellung dafür, dass alles „gleitet“. Abgesicherte Prozessabläufe in den Produktionen unter Einbindung von Mess- und Prüftechnik, betreut durch ausgebildetes Personal, bilden die Grundlage für hochwertige KS-Gleitlagerprodukte mit dem Ziel höchster Kundenzufriedenheit.

Prozesse energetisch optimieren

Die installierten Produktionsprozesse zur Herstellung von Gleitlagern und deren Werkstoffen sind sehr energieintensiv, was die Verantwortlichen am Standort St. Leon-Rot dazu veranlasst hat, die einzelnen Fertigungsanlagen energetisch genau unter die Lupe zu nehmen. Bisher waren die Energiekosten über einen kalkulierten Schlüsselverteiler auf die Kostenstellen und einzelnen Artikel umgelegt worden – künftig sollte dies anhand der tatsächlich verbrauchten Mengen geschehen.

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Stromzähler hatte es im Unternehmen auch vorher schon vereinzelt für einige Anlagen gegeben – allerdings wurden diese manuell abgelesen, indem ein Mitarbeiter die Daten notierte und später in einer Excel-Liste erfasste. So hatte man zwar die individuellen Verbräuche von einzelnen Anlagen ermittelt (unter anderem sind diese Basis für die Energiesteuerentlastung aufgrund energieintensiver Prozesse), für aussagefähige Analysen sowie für weitergehende Anforderungen, zum Beispiel gemäß der DIN EN IS0 50001 „Energiemanagementsystem“ – nach dieser Norm ist der Standort seit 2013 zertifiziert –, reichten diese punktuellen Werte aber nicht aus. Die Entscheidung für ein leistungsfähiges Monitoring- und Managementsystem war damit gefallen – was nun noch fehlte, war die konkrete Lösung für die technische Umsetzung.

Leistungsfähiges Monitoring- und Managementsystem

Zunächst wurde über die Fachabteilung elektrische Instandhaltung recherchiert, welche Systeme verfügbar waren und zu den Anforderungen bei KS Gleitlager passen könnten. Drei Hersteller kamen in die engere Wahl, deren Produkte anhand zuvor definierter Kriterien verglichen und bewertet wurden.

Den Zuschlag bekam schließlich das Energiemanagementsystem von Yaskawa. Die Möglichkeiten und Features des Systems überzeugten alle Beteiligten:

Das System des fränkischen Unternehmens ist offen, sodass man sehr viel selbst gestalten kann. Rohdaten lassen sich problemlos exportieren und Skripte für die Auswertung können vom Anwender selbst geschrieben werden. Schulungen oder Handbücher werden nicht benötigt. Jeder, der sich in der Office-Welt und mit Datenbanken auskennt, kommt damit problemlos klar.

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