Sensorik Erhöhte Messgenauigkeit bei der Bahnzugmessung

Redakteur: Udo Schnell

Die Arbeitsbereiche von Industrieanlagen, auch für Band- und Folienanlagen, werden immer größer. Daraus ergeben sich hohe Anforderungen an die Genauigkeit der Bandzugmessung und Regelung. Haehne bietet dafür nach eigenen Angaben einen neuen Kraftaufnehmer mit hoher Genauigkeit.

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Bahnzugsensor mit erhöhter Messgenauigkeit.
Bahnzugsensor mit erhöhter Messgenauigkeit.
(Bild: Haehne Elektronische Messgeräte)

Sensorik – us. Bahnzugsensoren oder Kraftmesslager haben, wie Haehne Elektronische Messgeräte angibt, typischerweise eine Genauigkeit von 1 oder 0,5 % bezogen auf den Maximalwert (Endwert) des Messbereichs. Bei Anwendungen im unteren Messbereich, werde dieser Gesamtfehler unzumutbar groß und zum Messen und Regeln unbrauchbar. Die konstruktiv optimierten Kraftsensoren von Haehne mit einer Messgenauigkeit von 0,1 % verbessern die Ergebnisse um den Faktor 5, so dass auch im unteren Nennkraftbereich genau gemessen und geregelt werden kann. Wichtig sei auch, dass dieser Sensor nicht nur Spitzenbelastungen (10-fache Nennlast) aufgrund mechanischer Anschläge standhalte, sondern dass auch im unteren Kraftbereich ein konzeptionsbedingter Überlastschutz gegeben sei.

Die Genauigkeit für kleine Kräfte lasse sich bei dieser an sich schon sehr genauen Vorgehensweise durch eine Messbereichsspreizung noch verbessern. Dabei werde im unteren Kraftbereich ein korrigierter Kennwert ermittelt.

Die Kalibrierungen werden den Angaben zufolge in dem zugehörigen Haehne-Verstärker DCM oder DCX abgespeichert. So könne zum Beispiel durch eine Umschaltung ein Messbereich von 10 % der Nennkraft separat verstärkt werden, so dass die Genauigkeit von 0,1 % sich wiederum auf die 10 % der Nennkraft beziehe.

Wie das Unternehmen ausführt, zeugen erfolgreiche Installationen davon, dass diese Lösung nicht nur preisgünstig, sondern auch besonders robust ist, sowohl in mechanischer als auch elektrischer Hinsicht.

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