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3D-Kunststoffdruck Erst 3D-Drucken, dann Scannen

| Redakteur: Simone Käfer

Seinen Agilista sieht Keyence im Rapid Prototyping und im Vorrichtungsbau. Für einen ersten Check der additiv gefertigten Bauteile empfiehlt der Hersteller sein 3D-Koordinatenmessgerät.

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Der Agilista von Keyence arbeitet im Inkejet-Verfahren.
Der Agilista von Keyence arbeitet im Inkejet-Verfahren.
(Bild: Keyence)

Der 3D-Drucker Agilista von Keyence verwendet die Inkjet-Technik. Das Inkjet- oder Polyjet-Verfahren arbeitet mit Tinten, die unter UV-Licht gehärtet werden. Der Agilista kann in Schichtdicken von 15 μm drucken und fertigt laut Hersteller sehr stabile Bauteile. Seine Einsatzfelder sieht Keyence in der Entwicklung und im Vorrichtungsbau. Teile werden so präzise gedruckt, dass sie einfach und passgenau montiert werden können, sagt der Hersteller.

Das 3D-Koordinatenmessgerät zur optischen Prüfung der additiv gefertigten Teile liefert Keyence gleich mit. Damit die Geräte der Reihe VL mit einem 360°-3D-Scan das Bauteil erfassen, muss dieses auf den Objekttisch des optischen 3D-Koordinatenmessgeräts platziert werden. Nach dem Scan können CAD-Abgleiche, Profilschnitte, Wandstärkenmessungen, Form- und Lagetoleranzen vorgenommen werden.

Das bietet der Agilista:

  • Inkjet/Polyjet-Verfahren
  • Bauraum: 297 mm × 210 mm × 200 mm
  • Schichtdicke: 15 µm bei hoher Auflösung, bei normaler Auflösung 30 bis 20 µm
  • Auflösung: 635 × 400 dpi
  • Material: transparenter und hitzebeständiger Kunststoff, sowie zwei Silikone unterschiedlicher Härtegrade
  • Wasserlösliches Supportmaterial

(Bild: Keyence)

Das 3D-Koordinatenmessgerät VL unterstützt Sie mit:

  • Schneller, benutzerunabhängiger 360°-3D-Scan
  • CAD-Abgleich und weitere Messmöglichkeiten, um schnell Abweichungen zu visualisieren und zu messen
  • Eignet sich für unterschiedliche Bauteilgrößen
  • Rückführbare, garantierte Genauigkeit

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