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Kalkulation

Exakte Planzeitermittlung im Kolbenkompressorenbau

| Autor / Redakteur: Stefan Hasler und Ralf Volker Schüler / Reinhold Schäfer

Bild 1: Hyper-Kompressor zur Produktion von LDPE (low density Polyethylen).
Bild 1: Hyper-Kompressor zur Produktion von LDPE (low density Polyethylen). (Bild: Burckhardt Compression)

Um den Maschinenpark zur Komplettfertigung von Kolbenkompressoren optimal einzusetzen, benötigt man Planungssicherheit und Transparenz in der Arbeitsvorbereitung. Ein Schweizer Hersteller suchte deshalb nach einem Kalkulations- und Planungsinstrument, das auch das vorhandene SAP-Programm einbindet.

Die Burckhardt Compression AG aus Winterthur in der Schweiz ist einer der weltweit größten Hersteller von Kolbenkompressoren und zugehöriger Komponenten. Bei diesen Kompressoren handelt es sich um Labyrinthkolben-, Prozessgas- und Hyperkompressoren (Bilder 1 und 2) mit bis zu 3500 bar Enddruck.

Ermittlung von Planzeiten war personalintensiv und sehr aufwendig

Die Ermittlung von Planzeiten erfolgte lange Zeit durch die personalintensiven und sehr aufwendigen Zeitaufnahmen an den Maschinen in der Fertigung. Auf diese Weise standen Planzeitentabellen zur Verfügung, sodass die eigentlichen Zeiten für die konkrete Fertigung eines Werkstücks in Form von vergleichbaren Datensätzen aus früheren Istzeiten zustande kamen.

Weil bei Burckhardt Compression keine Lohnfertigung stattfindet, handelt es sich vornehmlich um vergleichsweise gleiche Teile – quasi Varianten. Die erzielten Ergebnisse bestätigten, dass man mit dieser Vorgehensweise grundsätzlich nicht falsch lag. Dennoch ergaben sich Probleme mit der Reproduzierbarkeit aufgrund mangelnder Dokumentation und Transparenz.

Hinzu kam, dass in den vergangenen Jahren sehr viel in einen modernen Maschinenpark, zwecks Komplettfertigung in Multitasking-Maschinen, sogenannte Bearbeitungszentren (Bilder 3 bis 6), investiert wurde.

Diese Veränderungen gaben den Ausschlag, sich 2009 nach einem geeigneten IT-gestützten Planungsinstrumentarium umzusehen.

Außer der erforderlichen Grundfunktionalität und einer modularen Softwarearchitektur waren für die Auswahl entscheidend:

  • Planungssicherheit in der Arbeitsvorbereitung und Fertigung,
  • erforderliche Funktionalität zur Ermittlung der Planzeiten,
  • Einbindung in die vorhandene IT-Infrastruktur/SAP,
  • Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse,
  • einfach zu erlernende und zu handhabende Bedienoberfläche,
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sowie längerfristige Investitionssicherheit mit zukunftsorientierter Technik,
  • schnelle und exakte Anpassung sowie Pflege des Systems und
  • Sicherstellung von Service und Support.

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