Google+ Facebook Twitter XING LinkedIn GoogleCurrents YouTube

Kalkulation

Exakte Planzeitermittlung im Kolbenkompressorenbau

| Autor / Redakteur: Stefan Hasler und Ralf Volker Schüler / Reinhold Schäfer

Bild 1: Hyper-Kompressor zur Produktion von LDPE (low density Polyethylen).
Bild 1: Hyper-Kompressor zur Produktion von LDPE (low density Polyethylen). (Bild: Burckhardt Compression)

Um den Maschinenpark zur Komplettfertigung von Kolbenkompressoren optimal einzusetzen, benötigt man Planungssicherheit und Transparenz in der Arbeitsvorbereitung. Ein Schweizer Hersteller suchte deshalb nach einem Kalkulations- und Planungsinstrument, das auch das vorhandene SAP-Programm einbindet.

Die Burckhardt Compression AG aus Winterthur in der Schweiz ist einer der weltweit größten Hersteller von Kolbenkompressoren und zugehöriger Komponenten. Bei diesen Kompressoren handelt es sich um Labyrinthkolben-, Prozessgas- und Hyperkompressoren (Bilder 1 und 2) mit bis zu 3500 bar Enddruck.

Ermittlung von Planzeiten war personalintensiv und sehr aufwendig

Die Ermittlung von Planzeiten erfolgte lange Zeit durch die personalintensiven und sehr aufwendigen Zeitaufnahmen an den Maschinen in der Fertigung. Auf diese Weise standen Planzeitentabellen zur Verfügung, sodass die eigentlichen Zeiten für die konkrete Fertigung eines Werkstücks in Form von vergleichbaren Datensätzen aus früheren Istzeiten zustande kamen.

Weil bei Burckhardt Compression keine Lohnfertigung stattfindet, handelt es sich vornehmlich um vergleichsweise gleiche Teile – quasi Varianten. Die erzielten Ergebnisse bestätigten, dass man mit dieser Vorgehensweise grundsätzlich nicht falsch lag. Dennoch ergaben sich Probleme mit der Reproduzierbarkeit aufgrund mangelnder Dokumentation und Transparenz.

Hinzu kam, dass in den vergangenen Jahren sehr viel in einen modernen Maschinenpark, zwecks Komplettfertigung in Multitasking-Maschinen, sogenannte Bearbeitungszentren (Bilder 3 bis 6), investiert wurde.

Diese Veränderungen gaben den Ausschlag, sich 2009 nach einem geeigneten IT-gestützten Planungsinstrumentarium umzusehen.

Außer der erforderlichen Grundfunktionalität und einer modularen Softwarearchitektur waren für die Auswahl entscheidend:

  • Planungssicherheit in der Arbeitsvorbereitung und Fertigung,
  • erforderliche Funktionalität zur Ermittlung der Planzeiten,
  • Einbindung in die vorhandene IT-Infrastruktur/SAP,
  • Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse,
  • einfach zu erlernende und zu handhabende Bedienoberfläche,
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sowie längerfristige Investitionssicherheit mit zukunftsorientierter Technik,
  • schnelle und exakte Anpassung sowie Pflege des Systems und
  • Sicherstellung von Service und Support.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 42479032 / Fertigungsautomatisierung / Prozessautomatisierung)

Themen-Newsletter Automatisierung abonnieren.
* Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung einverstanden.
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein.

Meistgelesene Artikel

Im Metall-3D-Druck-Zentrum von Audi

Aus der Praxis

Im Metall-3D-Druck-Zentrum von Audi

06.08.18 - Erfahrung und viel Eigeninitiative ist das Rezept von Audi zu einer erfolgreichen Additiven Fertigung im eigenen Haus. Wie sie es umsetzen, zeigt das 3D-Druck-Zentrum für den Metalldruck mit SLM-Verfahren. lesen

Diese Ansprüche stellen Ingenieurinnen an Arbeitgeber

Mint-Frauen

Diese Ansprüche stellen Ingenieurinnen an Arbeitgeber

03.08.18 - Sie lieben Technik und lösen mit Leidenschaft Probleme – für ihre Kunden. Doch in vielen Unternehmen fehlen Ingenieurinnen. Entwicklerinnen haben uns erzählt, was ihnen im Beruf wichtig ist. Ingenieurinnen wollen ... lesen

CE-Zeichen – und trotzdem nicht sicher

Fiessler

CE-Zeichen – und trotzdem nicht sicher

06.08.18 - Das Beispiel eines Maschinenimporteurs, der eine Gesenk­biegemaschine einführte, zeigt, dass man sich nicht immer auf das CE-Zeichen verlassen kann. Eine Überprüfung ergab, dass die Sicherheitssteuerung nicht vorschriftsgemäß in das Maschinenkonzept eingebunden war. Mit einer Nachrüstung konnte das Problem behoben werden. lesen