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Additive Fertigung Farsoon verdoppelt Umsatz in China

| Redakteur: Simone Käfer

Mit seinen Pulverbett-Maschinen für die Additive Fertigung hat Farsoon seinen Umsatz in China gesteigert. Das Europageschäft scheint stabil.

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Farsoon meldet für China gestiegene und für Europa stabile Umsätze im Vergleich zu 2019.
Farsoon meldet für China gestiegene und für Europa stabile Umsätze im Vergleich zu 2019.
(Bild: Farsoon)

Farsoon, ein chinesischer Hersteller von SLS- und SLM-Maschinen, hat eine Verdoppelung seines Umsatzes gemeldet. Die Zahlen beziehen sich auf den chinesischen Markt und die Quartale 1 bis 3 in 2020 im Vergleich zu denselben Quartalen in 2019. Die genauen Zahlen gibt Farsoon auch auf Nachfrage nicht bekannt. Das Unternehmen rechnet mit weiterem signifikantem Wachstum.

Der diesjährige Umsatzanstieg ist wohl auf Bestellungen von 2019 zurückzuführen. So hat der Maschinenbauer vergangenes Jahr eine starke Zunahme an industriellen Anwendungen mit Additiver Fertigung in China beobachtet und diesen selbst an steigenden Aufträgen aus den Industriezweigen Luft- und Raumfahrt, Fertigungsindustrie und Formenbau gespürt. Diese zahlen auf den Umsatz dieses Jahr ein. Farsoon berichtet von einer Rückkehr zum normalen Betrieb nach Covid-19 bereits ab Q2 und plant einen Ausbau seiner Produktion für 2021.

Auch für Farsoon Europe, mit Sitz in Stuttgart, sieht es gut aus, meldet das chinesische Mutterhaus. Bereits Ende Juli 2020 sei ein zum Vorjahr vergleichbarer Umsatz erreicht worden. Auch hier werden keine Zahlen genannt, aber Managing Director von Farsoon Europe, Dr. Dirk Simon, verrät: „In Farsoon Europe haben wir bereits im Juli 2020 den Umsatz des gesamten Jahres 2019 erreicht. Vornehmlich aufgrund steigender Maschineninstallationen bei Kunden, wie BMW, Knaus Tabbert, Svott (CZ) und rpm.” Farsoon America hat im zweiten Halbjahr seine Vertriebs- und Servicekapazitäten ausgebaut.

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