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3D-Kunststoffdruck Filamenttrockner reduziert feuchtigkeitsbedingte Fehler

| Redakteur: Simone Käfer

Für bessere Ergebnisse in der Additiven Fertigung mit Kunststoffen hat Apium einen Trockner entwickelt. Er ist auch mit anderen Systemen kompatibel.

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Viele Polymere nehmen Feuchtigkeit aus der Atmosphäre auf, die das Druckergebnis beeinflusst. Der Filamenttrockner von Apium will dem entgegenwirken.
Viele Polymere nehmen Feuchtigkeit aus der Atmosphäre auf, die das Druckergebnis beeinflusst. Der Filamenttrockner von Apium will dem entgegenwirken.
(Bild: Apium)

Apium hat zusammen mit Purpose AM Systems einen Filamenttrockner entwickelt. Ein rotierendes Trockenmittelsystem entfeuchtet die einströmende Luft. Der Trockner arbeitet im Temperaturbereich von 40 bis 80 °C und soll für eine hohe Extrusionsquaität, weniger Sickern und Fäden ziehen, hohe Schichthaftung und gute mechanische Eigenschaften sorgen. Um den Wärmeverlust zu reduzieren sind die Wände des Geräts wärmeisoliert. Außerdem sollen HEPA- und Aktivkohlefilter die Abgase und Filterstaubpartikel gering halten. Über die Forntbeladung kann das Filament einfach ausgetauscht werden. Kompatibel ist das Gerät mit den Produkten von Apium und offenen Systemen.

Warum braucht man einen Filamenttrockner?

Die meisten Polymere nehmen Feuchtigkeit aus der Atmosphäre auf. Feuchtigkeit in Filamenten kann zu schlechter Druckqualität führen und den Druckprozess erheblich beeinträchtigen.

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