Energiequellenschrumpf

Forscher finden weg zu kompakteren Fusionskraftwerken

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Es winkt die Verdoppelung der Fusionsleistung

Daraus ergeben sich Folgerungen, die sehr günstig für den Bau künftiger Fusionskraftwerke sein können:

  • Die Divertoren können kleiner und deutlich einfacher gebaut werden als bisher (Compact Radiative Divertor);
  • Weil das Plasma näher an den Divertor rückt, lässt sich das Vakuumgefäß besser ausnutzen. Erste Rechnungen zeigen, dass sich bei optimaler Formung des Gefäßes fast eine Verdopplung des Plasmavolumens erreichen ließe. Damit würde auch die erzielbare Fusionsleistung steigen.

Außerdem wirkt der gezielte Einsatz des X-Punkt-Strahlers auch gegen so genannte Edge Localized Modes (ELMs) – das sind heftige Energieeruptionen am Plasmarand, die in regelmäßigen Zeitabständen wiederkehren und etwa ein Zehntel der Plasmaenergie Richtung Wand schleudern. ITER und künftige Fusionsreaktoren würden dabei beschädigt werden. Jetzt gilt es, den Garchinger Tokamak entsprechend vorzubereiten, um die oben genannten Vorteile nachzuweisen.

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