CFK-Bearbeitung Fräs- und Bohrwerkzeuge für die CFK-Batteriekästen-Zerspanung

Redakteur: Alina Hailer

Standhafte Fräs- und Bohrwerkzeuge von Leuco sollen die wirtschaftlichere Bearbeitung von carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) ermöglichen.

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Diese PKD-Werkzeuge von Leuco sind für die Herstellung dünnwandiger CFK-Bauteile mit komplexen Formen ausgelegt, wie etwa Batteriekästen für Elektroautos.
Diese PKD-Werkzeuge von Leuco sind für die Herstellung dünnwandiger CFK-Bauteile mit komplexen Formen ausgelegt, wie etwa Batteriekästen für Elektroautos.
(Bild: Leuco)

Für die spanende Bearbeitung CFK eignen sich diamantbestückte Fräswerkzeuge, sagt Leuco. Denn sie, heißt es weiter, halten bei diesem stark abrasiven Werkstoff am längsten durch. Leuco hat nun kombinierte Werkzeuge entwickelt, die beim Bau von Elektrofahrzeugen helfen sollen. Genauer gesagt, bei der Bearbeitung von CFK-Batteriekästen, die zu den größten Bauteilen in diesem Segment zählten. Übliche Fräswerkzeuge verschleißen an den Carbonfasern schnell, sagt Leuco. Als bester Schneidstoff zur Bearbeitung von CFK habe sich PKD (polykristalliner Diamant) erwiesen.

Richtige Kombination aus Schneidgeometrie und Beschichtung

Die von Leuco entwickelten PKD-Werkzeuge sind für die Bearbeitung dünnwandiger Bauteile mit komplexen Formen ausgelegt. Entscheidende Merkmale sind dabei die hohe Zähnezahl und die Geometrien, die für einen ruhigen Lauf sorgten.

Laut Aussage des Herstellers können auch Taschen und Funktionsflächen mit den Werkzeugen angefertigt werden. Typische Effekte, wie eine Delamination oder Faserausrisse aus der Matrix, sind laut Leuco weitgehend ausgeschlossen.

Der Schneidstoff PKD allein sei aber kein Erfolgsrezept. Leuco setzt auf PKD in Verbindung mit einer Schneidengeometrie, die auf das Material und die Bauteilkontur abgestimmt wird. So ließe sich bei der Serienproduktion eine gleichbleibend hohe Qualität erreichen.

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