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Frauenförderung

Frauen müssen die gläserne Decke durchbrechen

31.05.2010 | Autor / Redakteur: Claudia Otto / Claudia Otto

Seit 2004 findet der Fachkongress Womenpower jedes Jahr am letzten Tag der Hannover-Messe statt. Obwohl sich die Veranstaltung ausdrücklich auch an Männer richtet, waren diese nur sehr spärlich vertreten. Bild: Deutsche Messe
Seit 2004 findet der Fachkongress Womenpower jedes Jahr am letzten Tag der Hannover-Messe statt. Obwohl sich die Veranstaltung ausdrücklich auch an Männer richtet, waren diese nur sehr spärlich vertreten. Bild: Deutsche Messe

Trotz hoher Qualifikation bleibt vielen Frauen – gerade in technischen Unternehmen – ein Platz in der Führungsriege verwehrt. Woran Männer und Frauen arbeiten müssen, um das zu ändern, erläuterten Spitzenkräfte aus Politik und Industrie auf dem Fachkongress Womenpower.

Es ist ein Phänomen: Spätestens auf der Ebene des mittleren Managements haben die meisten hochqualifizierten Frauen beim Aufstieg innerhalb von Unternehmen oder Organisationen die Endstation erreicht. Bis in die Führungsetage schaffen sie es nur selten, obwohl sie die gleichen Leistungen erbringen wie ihre männlichen Kollegen.

Frauen machen in der Industrie selten Karriere

„Noch meilenweit bis zur Selbstverständlichkeit – Frauenkarrieren in der Industrie“ lautete daher das Thema der Podiumsdiskussion auf dem Fachkongress Womenpower. Seit 2004 findet der Kongress jedes Jahr am letzten Tag der Hannover-Messe statt.

Obwohl sich die Veranstaltung ausdrücklich auch an Männer richtet, waren diese unter den rund 800 Teilnehmern nur sehr spärlich vertreten. Doch auf dem Podium fand sich einer: Dr. Carsten Wippermann, Direktor Sozialforschung der Sinus Sociovision GmbH. Gemeinsam mit NDR-Moderatorin Christina Harland und Brigitte Ederer, Vorstandsvorsitzende Siemens Österreich, diskutierte er, ob und inwieweit Frauenkarrieren in der Industrie Realität sind und welchen unsichtbaren Barrieren sie im Berufsalltag begegnen.

Wippermann erklärt das Phänomen der wenigen Frauen in Spitzenpositionen mit der gläsernen Decke: „Tief eingelassene kulturelle Muster in den Herzen und Köpfen der Männer bilden einen Sperrriegel für Frauen, nach ganz oben zu kommen“, sagte der Soziologe. Diese Barrieren sorgen nach Einschätzung des Experten dafür, dass es für Frauen auch in gehobenen Positionen schwieriger ist als für Männer, von dort in eine Top-Position aufzusteigen.

Die drei Typen männlicher Manager

Um herauszufinden, wo genau diese Barrieren liegen, hat Wippermann mit seinem Team im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Tiefeninterviews mit 40 männlichen Führungskräften, Bereichsleitern, Direktoren, Geschäftsführern, aber auch Vorständen und Aufsichtsratsmitgliedern geführt. Er stellte dabei drei Mentalitätsmuster der männlichen Manager fest.

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