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3D-Kunststoffdruck

Freeformer für größere Bauteile und mit Möglichkeiten zur Automatisierung

| Redakteur: Simone Käfer

Auf der Formnext stellt Arburg zum ersten mal seinen Freeformer 300-3X vor. Er ist ist auf große Bauteile ausgelegt und auf Automatisierungslösungen vorbereitet.

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Der Freeformer 300-3X von Arburg verarbeitet drei Komponenten und ermöglicht die industrielle Additive Fertigung komplexer Funktionsbauteile in belastbarer Hart-Weich-Verbindung mit Stützstruktur.
Der Freeformer 300-3X von Arburg verarbeitet drei Komponenten und ermöglicht die industrielle Additive Fertigung komplexer Funktionsbauteile in belastbarer Hart-Weich-Verbindung mit Stützstruktur.
(Bild: © Arburg)

Der neue Freeformer 300-3X verarbeitet im Verfahren Arburg-Kunststoff-Freiformen (AKF) drei Komponenten und ermöglicht die industrielle Additive Fertigung komplexer Funktionsbauteile in belastbarer Hart-Weich-Verbindung mit Stützstruktur.

Beim Freeformer 300-3X steht die Bezeichnung 300 für die Bauteilträgerfläche in cm2. Diese ist um knapp 50 % größer als beim Freeformer 200-3X. Der Bauraum bietet nun Platz für größere Kleinserien und 50 % breitere Teile mit Abmessungen bis 234 mm × 134 mm × 200 mm. „3X“ steht jeweils für die drei in X-, Y- und Z-Richtung beweglichen Achsen des Bauteilträgers. Neu ist bei diesem Freeformer eine zweigeteilte Bauraumtür. Durch Aufklappen der oberen Hälfte können beispielsweise die Materialbehälter auch im laufenden Betrieb nachgefüllt werden. Der beheizte Bauraum muss nur noch für die Bestückung mit der Bauteilplatte und die Entnahme der Fertigteile geöffnet werden, erklärt Arburg. Das automatische Öffnen und Schließen der Bauraumtür sowie optionale Schnittstellen ermöglichen zudem eine Automatisierung der Fertigung und die Integration des Freeformers in komplette Fertigungslinien.

Auf der Formnext stellt Arburg zum ersten mal seinen Freeformer 300-3X vor. Die Maschine verarbeitet im Verfahren Arburg-Kunststoff-Freiformen (AKF) drei Komponenten und ermöglicht die industrielle Additive Fertigung komplexer Funktionsbauteile in belastbarer Hart-Weich-Verbindung mit Stützstruktur.
Auf der Formnext stellt Arburg zum ersten mal seinen Freeformer 300-3X vor. Die Maschine verarbeitet im Verfahren Arburg-Kunststoff-Freiformen (AKF) drei Komponenten und ermöglicht die industrielle Additive Fertigung komplexer Funktionsbauteile in belastbarer Hart-Weich-Verbindung mit Stützstruktur.
(Bild: © Arburg)

Anwender können mit dem offenen System ihre eigenen Materialien verarbeiten und Tropfengröße sowie Prozessführung verbessern. In der Materialdatenbank von Arburg sind qualifizierte Standardgranulate wie ABS (Terluran GP 35), PA10 (Grilamid TR XE 4010), PC (Makrolon 2805), TPE-U (Elastollan C78 A15) und PP (Braskem CP 393) dokumentiert. Hinzu kommen spezielle Kunststoffe für besondere Anwendungen wie medizinisches PLLA (Purasorb PL18, Resomer LR 708) oder für die Luft- und Raumfahrt freigegebenes PC (Lexan 940).

Mit den beiden Freeformern 200-3X und 300-3X deckt Arburg künftig ein deutlich breiteres Anwendungsspektrum ab. Einen Eindruck davon kann sich das Fachpublikum auf der Formnext 2018 anhand dreier Exponate und einer Vielzahl an Bauteilen verschaffen, darunter eine Auswahl an Drei- und Zwei-Komponenten-Teilen. Zu den ausgestellten Funktionsbauteilen zählen ein Zwei-Komponenten-Greifer in Hart-Weich-Verbindung, Kabelklemmen aus PP, transparente Testscheiben aus PMMA und Faltenbalge aus medizinischem TPE-S.

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