Geschäftsausbau Friedrich Vorwerk übernimmt Geschäft von Meter-Q-Solutions

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Friedrich Vorwerk ist für sein Know-how in Sachen Energieinfrastruktur bekannt. Nun holt man sich den Messtechnikexperten Meter-Q-Solutions ...

Dieser Gaschromatograph namens „MGCdirek“von Meter-Q-Solutions gehört zum Know-how, das sich nun eine Tochter von Friedrich Vorwerk holen wird. Lesen Sie hier, was man vorhat und warum ...(Bild:  MeterQ)
Dieser Gaschromatograph namens „MGCdirek“von Meter-Q-Solutions gehört zum Know-how, das sich nun eine Tochter von Friedrich Vorwerk holen wird. Lesen Sie hier, was man vorhat und warum ...
(Bild: MeterQ)

Vorwerk Gas Technology, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Friedrich Vorwerk, hat mit Wirkung zum 1. August 2026 den Geschäftsbetrieb der Meter-Q Solutions GmbH mit Sitz im hessischen Friedberg übernommen, wie die dpa meldet. Der Standort soll nun unter der Marke „meterQ“ fortgeführt werden, heißt es dazu. Das hochqualifizierte Team bleibe an Bord und stehe allen Geschäftspartnern unverändert zur Verfügung. Der Kaufvertrag steht aber noch unter der aufschiebenden Bedingung, dass die Gläubigerversammlung von Meter-Q-Solutions dem Verkauf zustimmt. Meter-Q-Solutions zählt, wie man erfahren darf, zu den wenigen Unternehmen in Deutschland, welche die Gasbeschaffenheitsmessung in besonderer Breite und Tiefe beherrschen. Zum geplanten übernommenen Geschäftsbetrieb gehören zudem auch mehrere technologisch innovative Patente.

Gasnetztransformation als Chance für die Zukunft

Seit der Gründung im Jahr 2014 entwickelt, fertigt und betreut das Unternehmen stationäre und mobile Mess- und Analyseanlagen für Erdgas, Wasserstoff und Biogas, was sich von den Speichern über die Transport- und Verteilnetze bis hin zu Biogasanlagen erstreckt. Das Leistungsspektrum reiche von Konstruktion über Montage, Inbetriebnahme und Eichung sowie bis zur Wartung und zu begleitenden Ingenieurdienstleistungen. Systeme aus Friedberg seien heute bei fast allen deutschen Netzbetreibern im Einsatz. Ein Beispiel für die Innovationskraft sei der Gaschromatograph „MGCdirect“ mit einer eigens entwickelten

Entnahmesonde. Denn diese führt das nicht benötigte Messgas ohne separaten Bypass direkt in die Gasleitung zurück und reduziert im Vergleich zu üblichen Systemen die Gasemissionen deutlich. Und das bei zugleich kürzerer Reaktionszeit auf Veränderungen der Gasbeschaffenheit. Die Transformation der Gasnetze verlange genau nach solchen Messsystemen, heißt es abschließend.

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