Projekterweiterung Arburg zeigt zur Fakuma Neues zu „NextGen“ Medical Solution

Quelle: Arburg 3 min Lesedauer

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In der Turnkey-Anlage um einen elektrischen Allrounder 570 A sind Maschine, Werkzeug, Automation und Peripherie digital vernetzt. Neu ist das in die Steuerung integrierte KI-Tool „Hopper“ von Plus10 ...

Das ist ein Arburg-Highlight auf der Fakuma 2026. Es handelt sich um einen reinraumtauglichen elektrischen Allrounder 570 A, der das Projekt „NextGen“ Medical Solutions erweitert. Wie er das macht, verraten die Loßburger schon mal hier ...(Bild:  Arburg)
Das ist ein Arburg-Highlight auf der Fakuma 2026. Es handelt sich um einen reinraumtauglichen elektrischen Allrounder 570 A, der das Projekt „NextGen“ Medical Solutions erweitert. Wie er das macht, verraten die Loßburger schon mal hier ...
(Bild: Arburg)

Der Fokus der Fertigungszelle „NextGen“ Medical Solution rund um die Spritzgießmaschine Allrounder 570 A in Reinraumausführung liegt auf „Parametric Release“ – also auf der Freigabe für die Medizin- und Pharmaindustrie, sagt Arburg. Das Herzstück des Exponats ist ein 8-fach-Werkzeug von Hack, mit dem in rund zehn Sekunden Zykluszeit Polypropylen-Kappen für Injektoren-Pens gefertigt werden können. Ein hängend montierter, platzsparender und in die Steuerung integrierter Sechs-Achs-Roboter entnimmt danach die Spritzteile aus dem Werkzeug und legt sie nach Kavitäten separiert ab, um die Qualitätssicherung gezielter durchführen zu können. Ein großer Benefit sei der gemeinsame Datensatz in der Gestica-Steuerung, in dem sich nicht nur die Werkzeugdaten finden sondern auch die von Temperiergeräten und Robotersystem. Alle Daten werden zentral protokolliert – nicht nur in der Steuerung, sondern auch im digital vernetzten Kundenportal „arburgXworld“ und dem Arburg-eigenen MES (ALS). Das ermöglicht eine klare Schusszuordnung.

Das ist Sache mit dem neu integrierten „Hopper“ ist die ...

Die Fertigungszelle ist laut Arburg dadurch einfacher zu steuern und schneller produktionsbereit. Hinzu kommt der Vorteil, dass weniger Ausschuss zu beklagen ist, wie die Loßburger ergänzen. Was den neu in die Steuerung integrierten „Hopper“ von Plus10 betrifft, der oben schon angesprochen wurde, so nutzt dieses Software-Tool die künstliche Intelligenz (KI), um Maschinen- und Prozessdaten live zu analysieren, selbstständig abweichende Muster zu erkennen, Zusammenhänge zwischen Prozessparametern und Qualität zu finden und Vorhersagen zur Teilequalität zu treffen. Bei relevanten Abweichungen schlägt der „Hopper“ anhand der Daten optimierte Prozessparameter vor, die direkt übernommen werden können. Das reduziere aufwändige Qualitätsprüfungen. Auch lassen sich wichtige Qualitätsparameter jederzeit einsehen und direkt in der Steuerung dokumentieren – alles live in Friedrichshafen zu erleben, wie es auch noch heißt.

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Spritzgießmaschine und -werkzeug kommunizieren smart

Besonders für komplexe Werkzeuge und Dauerläufer prädestiniert sei der „aXw Control MoldlifeAssist“ – das vollständig in die Gestica-Steuerung integrierte „Moldlife Sense“-Computersystem des Partners Hack Digital Solutions. Damit klappt über die Schnittstelle Euromap 82.5 die smarte Kommunikation zwischen der Maschine respektive der Fertigungszelle und dem Spritzgießwerkzeug. Als Hardware dient ein Stecker an der festen Werkzeugplatte und eine Box an der Maschinenrückseite, so Arburg. So könne ein System für mehrere Werkzeuge genutzt werden. Und der „MoldlifeAssist“ unterstützt beim Rüsten, Überwachen und Warten des Werkzeugs. Er verbessert so die Verfügbarkeit und Bedienersicherheit, merkt der Fakuma-Aussteller an. Sein „Rüstassistent“ mit digitaler Ausrichthilfe führe den Bediener über Bilder Schritt für Schritt zum Ziel. Mittels integrierten Sensoren wird das Werkzeug über den kompletten Lebenszyklus hinsichtlich Temperatur, Akustik, „Atmung“ und Ausrichtung überwacht (Condition Monitoring). Die Messwerte der Sensoren lassen sich in der Steuerung visualisieren und überwachen und die Werkzeugdaten protokollieren und dokumentieren.

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