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Geänderte Anforderungen an die Maschinensicherheit

Am runden Tisch diskutieren Experten, welche Auswirkungen aktuelle Technologieentwicklungen für die Maschinensicherheit haben. Es zeigt sich, dass sich mit dem Konzept Industrie 4.0 auch die Gefährdungsprozesse ändern und die Anforderungen an die Intelligenz sowie Interoperabilität von Sicherheitskomponenten steigen. Doch moderne Sicherheitstechnik kann sogar zu einer höheren Produktivität führen.

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Beim Roundtabel zum Thema Maschinensicherheit gab es ausführliche Diskussionen, besonders in Hinsicht auf Industrie 4.0.
Beim Roundtabel zum Thema Maschinensicherheit gab es ausführliche Diskussionen, besonders in Hinsicht auf Industrie 4.0.
(Bild: Vogel Business Media/Untch)

Gleich zu Beginn der Round-Table-Diskussion stellt Sebastian Franz klar: „Funktionale Sicherheit ist immer ein Thema.“ Franz leitet die Konstruktion bei der KBA-Notasys AG in Würzburg, einem Hersteller von Maschinen für den Druck unter anderem von fälschungssicheren Banknoten. Dabei kann der Konstruktionsleiter auf ein umfangreiches Normenwerk rund um das Thema Maschinensicherheit zurückgreifen.

„Die ISO 12100 ist sicherlich die Bibel für das Thema Maschinensicherheit, auf dieser Grundlagennorm basiert auch die ISO 13849“, weiß Dr. Gerhard Steiger, seit elf Jahren Leiter der Abteilung Normung beim VDMA in Frankfurt am Main. „Zudem haben wir aber auch die IEC 61508, aus der dann für verschiedene Anwendungsbereiche – etwa Maschinenbau oder Prozessindustrie – entsprechende Normen abgeleitet wurden, wie zum Beispiel die IEC 62061.“ Doch mit der Diskussion rund um Industrie 4.0 änderten sich die Voraussetzungen für die Maschinensicherheit und ihrer Normung. „Bisher war es in der Regel so, dass es sich bei der Sicherheitstechnik um autarke, in sich geschlossene Systeme handelte“, so Sven Glöckler, Segmentmanager Maschinenbau bei ABB Stotz-Kontakt in Heidelberg.

„Mit dem Konzept Industrie 4.0 steht aber die Kommunikation zwischen Maschinen und über Unternehmensgrenzen hinweg im Mittelpunkt. Hinzu kommt eine steigende Flexibilität von Produktionsanlagen.“ Als Beispiel nennt er die Möglichkeit des Format Change und damit auch Recipe Change, bei dem durch den Austausch eines Anlagen- oder Maschinenmoduls eine andere Produktvariante gefertigt werden könne.

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