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Kunststoffverarbeitung

Granulattrockner mit Sleep-Mode spart Energie und Zeit beim Produktwechsel

| Redakteur: Peter Königsreuther

Den Card-Granulattrockner gibt es jetzt auch mit Sleep-Mode, sagt Farragtech. Diese Funktion drosselt die Luftmenge, senkt folglich den Verbrauch und damit auch Druckluft- und Energiekosten, heißt es. Doch Farragtech bietet noch weitere Systeme und Gerät an, welche die Granulattrocknung nachhaltiger machen können.
Den Card-Granulattrockner gibt es jetzt auch mit Sleep-Mode, sagt Farragtech. Diese Funktion drosselt die Luftmenge, senkt folglich den Verbrauch und damit auch Druckluft- und Energiekosten, heißt es. Doch Farragtech bietet noch weitere Systeme und Gerät an, welche die Granulattrocknung nachhaltiger machen können. (Bild: Farragtech)

Farragtech hat dem Granulattrockner der Card-Serie nicht nur eine smarte Energiesparfunktion verpasst. Ein zweiter Trocknungskreislauf und die optionale ER-Box bereichern das System außerdem.

Um eine sofortige Wiederaufnahme des Fertigungsprozesses zu gewährleisten, verbleibt überschüssiges Kunststoffgranulat aus der vorherigen Produktionsphase meist im Trockner, sagen die Farragtech-Experten. Dort werde das Material bis zum Einsatz des nächsten Spritzgießwerkzeugs trocken gehalten. Geschieht das unter herkömmlichen Bedingungen, droht dem Granulat jedoch die Übertrocknung, heißt es, und trotz der aufgewendeten Energie für Druckluft und Heizleistung wird der Rohstoff ein Fall für die Entsorgung.

Trockner mit Energierückgewinnung

Farragtech hat deshalb den Card-Granulattrockner mit einem umweltschonenden Sleep-Mode ausgestattet, der die zugeführte Luftmenge nach einer individuell einstellbaren Zeit automatisch auf ein Minimum drosselt, wie es weiter heißt. Dabei ließe sich die Trocknungstemperatur auf einen beliebig regulierbaren Wert reduzieren. Das verbraucht weniger Druckluft und Heizleistung als mit üblichen Systemen und das Material ist jederzeit für die nächste Produktion verfügbar, betonen die Farragtech-Entwickler. Nicht nur der Sleep-Mode sei ein Vorteil, denn der Card-Trockner arbeite nahezu wartungsfrei und auch noch mit Energierückgewinnung. Farragtech erklärt dazu, dass etwa beim PET-Blasformen über die optional erhältliche ER-Box (Energierückgewinnungs-Box), die Prozessabluft sowie die überschüssige Wärme aus dem Heißwasser oder Öl für die Trocknung wiederverwendet werden kann. Das senkt die Kosten für den sonst nötigen Energieaufwand deutlich, heißt es.

Umfassendes Nachhaltigkeitskonzept

Des Weiteren ist auch die wartungsarme Arbeitsweise des Granulattrockners Teil des Nachhaltigkeitskonzepts, das auf Umweltschutz und Kostenreduktion basiert, so Farragtech. Deshalb verfügt das Card-System über keinerlei Verschleißteile wie zum Beispiel Dichtungen, die durch Reibung zerstört werden könnten. Auch auf ein Molekularsieb, das mit der Zeit an Leistung verliere und ein sich ständig änderndes Trocknungsresultat zur Folge habe, wurde verzichtet.

Druckluftsparer mit Übertrocknungsschutz

„Um eine wirksame, energiesparende Kunststoffverarbeitung zu garantieren, müssen aber vorab die möglichen Einsparpotenziale identifiziert werden“, merkt Aaron Farrag, Geschäftsführer der Farragtech GmbH, an. Die Zeitspanne zwischen zwei Produktionsprozessen, wenn beispielsweise eine neue Spritzgussform eingesetzt wird, erklärt Farrag, eignet sich für diese Analyse ideal.

Zwar ließe sich der Trockner nach Ende eines Durchlaufs genauso gut leerfahren, doch müsste dann im Falle einer erneuten Produktionsaufnahme die gesamte Anlage wieder von vorne gestartet werden: Bei einer initialen Trocknungszeit mancher Kunststoffe von durchaus bis zu 6 h, könne man sich das aber nicht wirklich leisten. Hinzu kommt, dass der Trockner bei einem Produktionsstopp aufgrund eines technischen Problems gar nicht leer gefahren werden kann, so der Experte. Das Material verbleibt also, wie bereits erwähnt, im Trockner, wo es nicht selten übertrocknet wird. Die Folgen sind bekannt.

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