Bohr-Fräszentren

Große Maschinenelemente in einer Aufspannung komplett zerspanen

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Die Wahl fiel schließlich auf das Fahrständerbohrwerk Spirit 330 der FPT Industrie S.p.A. und Dr. Alfons Lorenz, Vertriebsleiter Deutschland bei dem italienischen Hersteller, bestätigt: „Die Verantwortlichen bei Wirtgen wussten genau, was sie wollten, und von den anspruchsvollen, nicht alltäglichen Sonderwünschen haben auch wir profitiert.“ Und so wurde aus einer Standardmaschine aus dem FPT-Programm eine individuell angepasste Lösung.

Ergonomie der Maschinen stark ausgeprägt

Im Vordergrund einiger Modifikationen stand der Bediener. „Weil der Ergonomiegedanke ganz hoch angesiedelt war, ist der nach oben und vorne verfahrbare Bedienstand etwa 60 % größer als üblich“, berichtet Lorenz. So ließ sich beispielsweise noch ein Werkzeugschrank integrieren. Über eine zusätzliche Brücke an der Rückseite der Kabine kann der Bediener auf kurzem Weg zum Kettenmagazin gelangen, um dort Werkzeuge ein- oder auszulagern.

Wegen der räumlichen Gegebenheiten fällt die Y-Achse der Maschine mit 3 m um 1 m kürzer aus als im Normalfall. Damit die Tischoberkante knapp über dem Hallenboden liegt, musste dennoch 3 m tief ausgegraben werden. Das Kettenmagazin in Sondergröße bietet Platz für 100 Werkzeuge.

Zusätzliches Pick-up-Magazin für überlange Werkzeuge

Ein zusätzliches Pick-up-Magazin nimmt überlange Werkzeuge bis 1200 mm und Brückenwerkzeuge bis 600 mm Länge und 250 mm Durchmesser auf. Die beiden Dreh-Verschiebetische in den Größen 2000 mm × 2500 mm und 3000 mm × 3500 mm für Traglasten von 30 sowie 50 t ermöglichen die Pendelbearbeitung in zwei getrennten Arbeitsräumen.

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