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Fast komplett papierlose Abläufe in der Logistik
Vanderlande Industries hat die komplette Lagertechnik schlüsselfertig für IFM errichtet. Innerhalb des Shuttle-Systems, sind an zahlreichen Stellen Sensoren von IFM verbaut. So geschieht die Identifikation der Trays beispielsweise mit RFID-Lesern vom Typ ANT241. Zusätzlich sind sowohl die Systemkartons als auch die Versandkartons mit Etiketten versehen, die mit einem Data Matrix Code bedruckt sind. Dieser wird an verschiedenen Stellen mit Codelesern vom Typ O2I300 und O2I302 ausgelesen. Damit können die Lagertrays und die fertigen Versandaufträge sicher und teilweise auch redundant innerhalb des Systems verfolgt werden. Auch die Positionssensorik, die für einen reibungslosen Betrieb des Lagers notwendig ist, kommt von IFM. Dabei setzt Vanderlande Reflexlichtschranken vom Typ O6P ein.
Die Shuttle verfügen über einen Akku, der an bestimmten Haltepunkten oder bei der Abwärtsbewegung in den Aufzügen geladen wird. Auf den Trays befinden sich entweder ein IFM-Systemkarton mit Ware, oder vier Unterkartons (sogenannte Viertelkartons), in denen sich dann maximal vier verschiedene Artikel befinden. An den Kommissionierplätzen bearbeiten die Mitarbeiter die Kundenaufträge. Das Lagersystem stellt die Trays mit der für einen Auftrag benötigten Ware nacheinander am Kommissionierplatz bereit.
Ein modernes Dialogsystem mit Touchbedienung unterstützt die Mitarbeiter, indem es angezeigt, aus welchem Behälter sie welche Stückzahl entnehmen sollen. Eine Wiegeprüfung des Behälters, aus dem der Mitarbeiter die Ware entnimmt, ermöglicht eine Plausibilitätsprüfung; Korrekturen können so direkt vorgenommen werden, und die Fehlerquote ist dadurch laut IFM extrem gering.
Die Abläufe innerhalb der Logistik laufen fast komplett papierlos ab. Lediglich Lieferscheine und Versandetiketten gibt es noch in Papierform. Sämtliche Vorgänge im Logistiksystem sind an das SAP-System von IFM angebunden.
Betrieb an sieben Tagen rund um die Uhr möglich
Im aktuellen Ausbau des Lagers können die Mitarbeiter innerhalb von zehn Stunden bis zu 8000 Pakete mit bis zu 120.000 Produkten kommissionieren, führt IFM aus. Je nach Auftragslage kann in der Bamlerstraße an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr gearbeitet werden. Auch weitere Leistungssteigerungen seien mit dem System möglich, wenn etwa die Anzahl der aktiven Shuttle und die Anzahl der Kommissionierplätze erhöht werden. Auch die Pufferkapazität des Lagers könne bei Bedarf weiter wachsen. Dazu lässt sich das System durch zusätzliche Regalgassen modular ausbauen. Seit der Inbetriebnahme des neuen Logistikzentrums läuft das Lagersystem reibungslos. Bis zu 100 Mitarbeiter verschicken vom neuen Standort aus Waren für Kunden in aller Welt.
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