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Dazu kommt, dass Spannzangenfutter regelmäßig gereinigt werden müssen und aufwändig in der Handhabung sind. Sogar bei Präzisionswerkzeughaltern lohnt es sich genau hinzusehen. Für exakte Ergebnisse sollte die Rundlauf- und Wiederholgenauigkeit besser als 0,003 mm sein.
Wohlgemerkt: gemessen bei einer Ausspannlänge des 2,5-fachen Schaftdurchmessers. Aufgrund der hohen Drehzahlen ist zudem eine Wuchtgüte G von 2.5 bei 25 000 min-1 ratsam.
Manche Aufnahmen verlieren schleichend ihre hohe Präzision
Bei der Auswahl eines Spannsystems lohnt es sich, zu prüfen, ob diese Werte auch dauerhaft gewährleistet sind. Bei so manchem System bewirken nämlich Materialermüdungen infolge von Reibung oder Wärme beim Spannvorgang, dass Aufnahmen schleichend ihre hohe Präzision verlieren und Toleranzen nicht mehr eingehalten werden.
Ähnlich problematisch können Verschmutzungen sein. Wenn kleinste Späne in die Aufnahme eindringen und sich festsetzen, kann die Wuchtgüte negativ beeinflusst werden. Mit jedem Spannvorgang verliert der Werkzeughalter an Präzision, weil die Späne innerhalb der Aufnahme für Verschleiß sorgen. Bei mehrteiligen Spannfuttern, wie etwa Präzisionsspannzangen, tritt dieser Effekt umso schneller ein.
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