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Werkzeughaltersysteme

In der Mikrozerspanung gelten eigene Gesetze

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Mini-Version spannt Werkzeuge ab 0,3 mm Durchmesser

Die zweite Version ist Tribos-Mini. Dieser Werkzeughalter hat sich vor allem in der Medizin- und Elektrotechnik, in der Schmuck- und Uhrenindustrie sowie in der Feinmechanik und im Formenbau einen Namen gemacht. In ihm lassen sich alle Werkzeugschäfte mit h6-Toleranz ab einem Durchmesser von 0,3 mm spannen (Bilder 8 und 9).

Vor allem bei filigranen Arbeiten, beim Gravieren sowie beim Bearbeiten von Gehäusen, Formen und Elektroden zeigt er sein Können. Die Aufnahme ist ausgelegt für Drehzahlen bis 205 000 min-1. Vielfach kann mit Tribos-Mini auf den Einsatz hochpreisiger Sonderwerkzeuge verzichtet werden, was Anwendern erhebliche Kostenvorteile verschafft.

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Aufgrund des Spannprinzips ist die Mikroaufnahme ausgesprochen schlank. So ist es möglich, tief und zugleich hochpräzise ins Werkstück einzutauchen.

Rundlaufgenauigkeit liegt unter 0,003 mm

Diesen Vorteil nutzt auch die Werkzeugverlängerung Tribos-SVL Mini. Sie ist schlank, lang und damit auf die Arbeit in engen Bauräumen spezialisiert. Universell einsetzbar, verfügt auch sie über eine Rundlaufgenauigkeit < 0,003 mm. Der Vorteil: Die Verlängerung kann mit verschiedensten Spannfuttern kombiniert werden.

So lassen sich selbst engste Bauräume präzise und zugleich kostengünstig erschließen.

Sowohl für Tribos-RM als auch für Tribos-Mini und Tribos-SVL Mini hat Schunk zwei handliche Spannvorrichtungen entwickelt, die den Werkzeugwechsel deutlich vereinfachen. Bei beiden ist der nötige Druck bereits fest eingestellt.

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