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Aus diesem Grund hält man bei Parker auch die Wettbewerbsfähigkeit der Hydraulik für Nachführungssysteme in thermischen Solarkraftwerken laut dem Verkaufsleiter für „gut“: „Dafür wurden kompakte Verstellsysteme entwickelt, bei denen die hydraulische Krafterzeugung und die Zylinder in einer Einheit zusammengeführt sind.“ Daraus resultierten Zusatzeffekte wie Installations- und Wartungsvorteile sowie leichte Bedienbarkeit durch Plug-&-Play-Lösungen.
Einfache Energiespeicherung bei Netzspannungsausfall
Diese CSP-Kraftwerke (Concentrating Solar Power) nutzen die Wärme der Sonne als primäre Energiequelle. Fokussierende Reflektoren bündeln dazu die einfallenden Sonnenstrahlen. Diese „Spiegel“ werden hydraulisch nachgeführt, berichtet Anders Nocker, Key Account Manager Renewable Energies bei der Hawe Hydraulik SE, München.
„Die Nachführsysteme bestehen dabei wesentlich aus zwei Zylindern, die – über eine Mechanik kombiniert – einen Drehwinkel von etwa 210° erreichen.“ Hawe Hydraulik liefert dafür kompakte Pumpenaggregate mit Lasthalte- und Richtungsventilen. „Sie vervollständigen die Systeme“, erläutert Nocker.
Die Herausforderung liegt dabei in der Kombination gegensätzlich erscheinender Eigenschaften: „Das Know-how liegt im Detail, um die notwendige Robustheit und Langlebigkeit mit der Feinfühligkeit der Steuerung zusammenzubringen“, sagt der Key Account Manager. Diese Eigenschaftskombination sei auch bei Windenergieanlagen erforderlich.
So müssen bei Hawe Hydraulik die Ventile einen Dauer- und Qualifizierungstest bestehen, bevor sie als hydraulische Stellglieder verwendet werden. In den Windenergieanlagen sind zur Rotorblattverstellung die Pitch-Steuerblöcke mit Proportionalventilen und Hydraulikspeichern im Spinner unterbracht. Sie drehen sich mit den Rotorblättern. Dagegen befindet sich das Versorgungsaggregat in der Gondel.
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