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Die bei der Stromerzeugung der Biogasanlage entstehende Wärme erhitzt Wasser, das durch die neu verlegten Rohrleitungen zum Kompressorenhersteller transportiert wird. Über einen Wärmetauscher gelangt die so aus 100% Biomasse, wie nachwachsenden Rohstoffen und Wirtschaftsdünger aus Nutztierhaltung, erzeugte Wärme in das Heizungsnetz des Unternehmens.
Biogasanlage bietet relativ konstante Grundlast
„Die von der Biogasanlage stammende Wärme deckt aber bereits heute über 40% unseres jährlichen Wärmebedarfs ab“, berichtet Schwerdtner weiter. Hingegen sei der derzeitige Anteil der aus Sonnenlicht entstandenen Leistung am Stromverbrauch von Boge mit Sicherheit noch ausbaufähig.
Vorteil bei der Nutzung der Wärme, die die Biogasanlage stetig Tag und Nacht liefert, ist eine ziemlich konstante Grundlast. „Wir beheizen ein Gebäude mit einer Nutzfläche von über 22.000 m². Ein Großteil davon sind Produktions- und Logistikhallen mit einer Höhe von bis zu 12 m. Die vom Blockheizkraftwerk gelieferte Wärme kann bis auf die wirklich heiße Periode in den Hochsommermonaten komplett abgenommen werden. Und selbst in dieser Zeit benötigen wir Wärme für die Erhitzung von Wasser für unsere Sozialräume“, sagt Schwerdtner. Über diesen Grundbedarf hinausgehende Wärmeverbräuche decke dann in der kälteren Jahreszeit die eigene Heizungsanlage.
Energieeffizienz ergänzt erneuerbare Energien
„Gerade in Zeiten der Energiewende rücken die regenerativen Energien natürlich immer mehr in den Fokus“, begründet Schwerdtner das Engagement des Kompressorenherstellers. „Als mittelständisches Unternehmen treten wir natürlich zum einen als Verbraucher von Energie auf. Daher ist es unser Ziel, neben der Energieerzeugung ständig weitere Einsparpotenziale im eigenen Haus aufzudecken. Und zum anderen steht die effiziente Nutzung von Energie bei der Entwicklung unserer Produkte ganz oben auf der Agenda.“
Noch breiter stellt sich die Volkswagen AG bei den erneuerbaren Energien auf: Neben Photovoltaik setzt der Autobauer auf neue Gas-und-Dampf- und Blockheizkraftwerke, Windenergie und Wasserkraft. Insgesamt 640 Mio. Euro will Volkswagen dafür investieren (siehe auch NP-Interview).
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