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Jetzt entlasten Elastomer-„Hufeisen“ das Pferdegelenk

| Redakteur: Peter Königsreuther

Pferdeversteher und gleichzeitig Kautschukspezialisten aus dem Hause Contitech heimsten jetzt den Produktaward „Innovation Pferd“ ein, wie es heißt. Und zwar für den Turfcord-Hufschutz, der im Vergleich zum Hufeisen viele Vorteile mit sich bringe.

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Mit dem Turfcord-Hufschutz aus Elastomer, der vor Kurzem mit dem Produktaward „Innovation Pferd“ ausgezeichnet wurde, sollen die Probleme, die klassische Hufeisen bei starker Beanspruchung quasi „ins Feld führen“, abstellbar sein, sagt Contitech.
Mit dem Turfcord-Hufschutz aus Elastomer, der vor Kurzem mit dem Produktaward „Innovation Pferd“ ausgezeichnet wurde, sollen die Probleme, die klassische Hufeisen bei starker Beanspruchung quasi „ins Feld führen“, abstellbar sein, sagt Contitech.
(Bild: Contitech)

Ob im eleganten Trab oder im rasanten Galopp: Pferdeliebhaber lieben die Dynamik, die ein Ritt auf dem Pferderücken mit sich bringt. Wichtigste Voraussetzung für den Reitspaß ist ein sicherer Gang des Tieres auf allen Untergründen. Um den Pferdehuf zu unterstützen, hat Contitech gemeinsam mit dem Unternehmen Turfcord einen neuartigen Schutz zur Serienreife gebracht. Auf der Fachmesse Pferd & Jagd hat der innovative Turfcord, der seit Mitte Oktober 2017 erhältlich ist, nun den Produktaward „Innovation Pferd“ gewonnen.

Elastomere Langzeitlösung mit Antistress-Effekt

Intensive Entwicklungsarbeit steckt in dieser Neuheit, die, wie es weiter heißt, die Arbeit des Hufschmiedes revolutionieren wird. Im Vergleich zu anderen Hufschuhen aus Elastomer werde der Turfcord für bis zu acht Wochen fest am Huf angebracht und sei nicht nur eine vorübergehende Lösung. Auch hebt er sich von Hufeisen ab, wie Contitech sagt, die seit mehr als 1000 Jahren den Pferdefuß vor starker Beanspruchung schützen. Durch das schwere Material verändere diese klassische Variante aus Metall aber das Gangbild des Tieres, das mit dem starren Schutz nicht mehr federnd auftreten kann. Gleichzeitig verringert das Hufeisen die Schrittlänge um rund 10 %. Ein weiterer Nachteil: Das Metall werde mit Spezialnägeln an den Huf angenagelt. Das ist nicht nur eine aufwändige Prozedur für den Hufschmied, sondern auch purer Stress für das Pferd. Denn beim traditionellen Nageln wird die Hornschicht verletzt. Das verhindere ein gesundes Wachstum des Hufes während der üblichen Tragezeit von sechs bis acht Wochen.

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