Metav 2018

Klassische Technik und Innovation im Einklang

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Innovationszyklen werden kürzer

Mehr denn je lebt Industrie heute von Innovation. Die digitale Transformation hat die Innovationszyklen so beschleunigt, wie es sich vor nur einer Generation kaum jemand hätte vorstellen können. Das Vordenker-Modell im Unternehmen veraltet daher rasant: Wer heute an der technologischen Spitze mitspielen will, der ist darauf angewiesen, das Innovationspotenzial der gesamten Belegschaft zu entfesseln. Mitarbeiter müssen technologisch auf der Höhe der Zeit agieren und denken. Wer Innovation heute noch ausschließlich als Aufgabe der Chefetage betrachtet, den könnte bald schon die Realität der Märkte einholen.

Entsprechend wichtig ist es, Kompetenz und ein Gespür für technologische Trends in den Werkshallen zu verankern. Auch dabei kann die Metav punkten. Fast 40 % der Besucher stammen aus Fertigung, Produktion oder Qualitätskontrolle. Damit haben Aussteller zudem die Möglichkeit, direkt die Praktiker in den Betrieben anzusprechen.

Die Metav spannt einen großen Bogen rund um zahlreiche Aspekte der Produktionstechnik. Ihr Kern bleibt die Metallbearbeitung, die mit der digitalen Transformation noch einmal erhebliches Innovationspotenzial hinzugewonnen hat. Gleichzeitig zeigt sie die Verbindungen zu den zahlreichen angrenzenden industriellen Themen, die maßgeblich Produktionstechnik mitbestimmen. Und das in einer Zeit, in der Industrie 4.0 dazu antreibt, Wertschöpfung umfassender, durchgängiger und vernetzter zu denken.

Auch wirtschaftlich fällt die Metav in eine vielversprechende Zeit. Die Stimmungsindikatoren im Euroraum haben sich, wie der VDW ausführt, noch einmal deutlich verbessert. Die Werkzeugmaschinenindustrie profitiert von diesem positiven gesamtwirtschaftlichen Klima. Der Werkzeugmaschinenverbrauch für Europa bewegt sich auf einem stabilen hohen Niveau. MM

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