Fräswerkzeuge Langlebige Premium-Kopierfräser beißen kraftvoll zu

Redakteur: Peter Königsreuther

Der Werkzeug- und Formenbau ist davon geprägt, auch harte Werkstoffe spanend bearbeiten zu müssen. Wer die richtigen Fräswerkzeuge nutzt, der ist auch bei der 3D-Bearbeitung gut ausgerüstet.

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Eine neue Palette von Kopierfräsern hat Nachreiner im Angebot. Sie stünden für starke Schnittwerte und dafür, dass sie auch bei der Bearbeitung harter Werkstoffe lange durchhalten – gut für Werkzeug- und Formenbau.
Eine neue Palette von Kopierfräsern hat Nachreiner im Angebot. Sie stünden für starke Schnittwerte und dafür, dass sie auch bei der Bearbeitung harter Werkstoffe lange durchhalten – gut für Werkzeug- und Formenbau.
(Bild: Nachreiner)

Nachreiner registriert, dass Zerspanwerkzeuge für das Kopierfräsen von Freiformflächen, wie es etwa in der Hartbearbeitung des Werkzeug- und Formenbaus vorkommt, immer präziser werden sollen. Angesichts der harten Werkstoffe für Gesenke, Matrizen und Stempel sei das aber nur mit echten Premiumwerkzeugen wirtschaftlich machbar. Sehr gute Teiloberflächen sind ebenso ein Anforderungskriterium. Fräser, die das leisten können und auch noch lange durchhalten, hat Nachreiner im Produktportfolio. Dazu gehörten etwa die als besonders leistungsstark bezeichneten VHM-Kopierfräser, aus deren Sortiment man für jede Aufgabe den passenden finden könne.

Angepasstes Fräserprogramm zum Schruppen und Feinschlichten

VHM-Kopierfräser müssen sich im Werkzeug- und Formenbau auch gegen korrosionsbeständige Stähle mittlerer Festigkeiten und Legierungen bis zu 65 HRC durchsetzen, heißt es weiter. Premiumwerkzeuge müssen sein, denn diese Werkstoffe bringen übliche Fräser schnell an ihre Verschleißgrenze. Markus Hallas, Geschäftsführer bei Nachreiner, ergänzt: „Zur wirtschaftlichen Herstellung von 3D-Konturen und Komponenten mit engsten Fertigungstoleranzen bei diesen widerstandsfähigen Werkstoffen punktet unser entsprechend konzipiertes Produktprogramm zum Schruppen und Feinschlichten.“ Nachreiner passe nämlich die Werkzeuge in Sachen Substrat, Geometrie, Spankontrolle und Beschichtung an die jeweiligen Anwendungen und Werkstoffe genau an, führt Hallas weiter aus. Die Kopierfräser sind deshalb auch in unterschiedlichen Abmessungen, Längen, Geometrien und Eckenradien.

Auch bei extremen Zerspanungsmodalitäten exakte Ergebnisse

Mit ihren sehr glatten Oberflächen und der speziellen Hochleistungsbeschichtung „Blue Cut“ trotzten die Nachreiner-Kopierfräser (E.7654.1, E.7655.1, E.7801.1, E.7802.1, E.7803.1 oder E.7804.1) außerdem den hohen Temperaturen, die bei dieser Art Werkstoffe in der Zerspanungszone auftreten. Auch das Problem des erhöhten Werkzeugverschleißes bei hohen Vorschüben und Zerspanungsgeschwindigkeiten werde ausgehebelt. Wegen der definierten Kantenpräparation und der mit Blick auf die Anwendung optimierten Mikrogeometrie halten die Kanten der schnittigen Kopierfräser auch beim Hochgeschwindigkeitsfräsen stand, betont Nachreiner. Spezielle Schaftausführungen halten die Fräser auch bei extremen Beanspruchungen fest in der Werkzeugspannung. Hallas präzisiert: „Unsere Kopierfräser mit Eckenradius beispielsweise, halten unter den extremen Zerspanungsbedingungen auch während der Trockenbearbeitung nicht nur länger durch, sondern arbeiten so exakt, dass Nacharbeiten am Bauteil meist nicht nötig werden.“

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