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Smartes Kunststoff-Know-how zur K 2019

Loßburger vermitteln zwei Sichtweisen auf die Welt der Kunststoffe

| Redakteur: Peter Königsreuther

„Als Weltleitmesse ist die K in Düsseldorf das wichtige Forum, um unser Know-how zu präsentieren“, so Michael Hehl, geschäftsführender Gesellschafter und Sprecher der Arburg-Geschäftsführung. Digitale Innovationen, natürlich neue Maschinen, sowie nicht zuletzt Circular Economy und Ressourcenschonung, kennzeichnen den kommenden Arburg-Auftritt in Halle 13 am Stand A13.
„Als Weltleitmesse ist die K in Düsseldorf das wichtige Forum, um unser Know-how zu präsentieren“, so Michael Hehl, geschäftsführender Gesellschafter und Sprecher der Arburg-Geschäftsführung. Digitale Innovationen, natürlich neue Maschinen, sowie nicht zuletzt Circular Economy und Ressourcenschonung, kennzeichnen den kommenden Arburg-Auftritt in Halle 13 am Stand A13. (Bild: Arburg)

Arburg widmet sich bei seiner K-Präsentation den herrschenden Trends Digitalisierung und Umweltschutz, heißt es. Mit „arburgXworld“ und „arburgGreenworld“ setze man diesbezüglich seine Zeichen. Halle 13 am Stand A13.

„Unsere eine Welt wird immer komplexer und gleichzeitig auch perspektivenreicher, so dass die Herausforderungen entsprechend immer größer werden“, merkt Michael Hehl, geschäftsführender Gesellschafter und Sprecher der Arburg-Geschäftsführung, zur gesellschaftlichen Entwicklung an. Letztendlich gehe es dabei auch immer darum, die Möglichkeiten des wichtigen Wertstoffs Kunststoff sinnvoll auszuschöpfen, effizient zu produzieren und im Zuge dessen Ressourcen zu schonen. Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigt Arburg anhand zukunftsweisender Exponate und Anwendungen. heißt es. Insgesamt werden 20 Arburg-Exponate auf der K 2019 zu erleben sein, die ein breitgefächertes Verfahrensspektrum abbilden. Darunter das Dünnwand-Spritzgießen, die Hybridtechnik, das Inmould-Labeling und die Folientechnik, der Mehrkomponenten-Spritzguss inklusive Sandwichverfahren, das Mikrospritzgießen, die Profoam-Schäumtechnik, die Würfeltechnik per Spezialwerkzeug sowie die Verarbeitung von LSR, magnetischen Kunststoffen, Biokunststoffen und Rezyklaten. Die Anwendungen reflektieren aus allen wichtigen Branchen.

Umwelt- und Ressourcenschonung in den Genen

„Wir beschäftigen uns mit zwei wirklich herausragenden Themen unserer Zeit: der Digitalisierung und dem sinnvollen Einsatz und der Wiederverwertung von Kunststoff,“ ergänzt Juliane Hehl, die als geschäftsführende Gesellschafterin die Bereiche Marketing und Technik verantwortet, die Dualität des Arburg-Ansatzes. In Sachen Digitalisierung etwa zeige man ganz wichtige Fortschritte. Die Idee hinter der „arburgXworld“ steht dabei für sehr viel mehr als das gleichnamige Kundenportal, so Hehl. Neu im digitalen Produkt- und Servicespektrum seien beispielsweise der Füll- und der Plastifizierassistent sowie die erweiterte Connectivity der Allrounder-Spritzgießmaschinen. Darüber hinaus gebt es auch für das Kundenportal weitere Apps und Funktionen.

„Auf der K 2019 fokussieren wir zwei wirklich herausragenden Themen unserer Zeit: Digitalisierung und Circular Economy“, betont Juliane Hehl, die als geschäftsführende Gesellschafterin die Bereiche Marketing und Technik bei Arburg verantwortet.
„Auf der K 2019 fokussieren wir zwei wirklich herausragenden Themen unserer Zeit: Digitalisierung und Circular Economy“, betont Juliane Hehl, die als geschäftsführende Gesellschafterin die Bereiche Marketing und Technik bei Arburg verantwortet. (Bild: Arburg)

„Wir begrüßen es sehr, dass Circular Economy ein derart wichtiges Thema der K 2019 ist“, ergänzt die geschäftsführende Gesellschafterin. Sie betont, dass Umweltschutz und Ressourcenschonung tief in der Unternehmensphilosophie verwurzelt sind. In Düsseldorf könnte man der Fachwelt die „arburgGreenworld“ erstmals intensiver präsentieren und anhand verschiedener Beispiele erklären, die auch im Rahmen des internationalen Arburg Packaging Summits im Juni 2019 diskutiert wurden. Sie zeigen, wie Lösungen in der Praxis konkret aussehen können.

Vernetzte Kunststoffverarbeitung

An insgesamt zehn interaktiven Stationen der „Road to Digitalisation“ erfahren die K-Besucher mehr zu „Smart Machine“, „Smart Production“ und „Smart Services“, zählt Arburg auf. Dazu gehören etwa der neue „Plastifizierassistent“ für Materialaufbereitung und Predictive Maintenance an der Schnecke sowie der Steuerungssimulator. Auch die bereits bekannten sechs Assistenzpakete, das Leitrechnersystem ALS, das Turnkey Control Module ATCM und der Remote Service ARS von Arburg werden auf der K 2019 gezeigt. Alle Spritzgießexponate sind kommen mit „Basis Connectivity“, das heißt, sie verfügen über ein IIoT-Gateway und können über Schnittstellen einfach und standardisiert mit den übergeordneten Systemen ARS und „arburgXworld“ vernetzt werden.

Spritzgießmaschine weiß genau, was sie produziert

Eine besonders „smarte“ Anwendung präsentiere man an einem elektrischen Allrounder 570 A mit 2000 kN Schließkraft und Gestica-Steuerung. In diese ist nämlich der oben bereits erwähnte neue Füllassistent integriert, das heißt, der Allrounder „kennt“ das Spritzgussteil, das er produzieren soll – eine Uvex-Brille aus PA12.

Den Füllassistent hat Arburg mit dem Aachener Kooperationspartner Simcon entwickelt. Auf den Technologie-Tagen 2019 wurde diese erstmals an einem Allrounder dargestellt. Aber die Anwendung auf der K 2019 gehe noch einen Schritt weiter: Das offline erstellte Simulationsmodell und die Bauteilgeometrie werden direkt in die Steuerung eingelesen. An der Gestica-Steuerung wird in Echtzeit der Füllgrad des Bauteils in Relation zur aktuellen Schneckenposition als 3D-Grafik animiert. Zusammen mit Simcon wurde die Funktionalität des Füllassistenten erweitert, um ein größeres Werkzeug- und Materialspektrum abzudecken. Der Maschinenbediener kann interaktiv am Gestica-Bildschirm die Ergebnisse der offline erstellten Simulation mit dem Füllverhalten des letzten Zyklus vergleichen. Daraus resultieren Vorteile in Sachen Rüstzeit, Sicherheit und Effizienz.

Der elektrische Allrounder 570 A ist außerdem in eine Turnkey-Anlage integriert. Mit ihm werden die durchaus anspruchsvollen Brillen in einer Zykluszeit von rund 45 s gespritzt. Die Entnahme und Zuführung zur optischen Prüfung, Lasermarkierung und Verpackung übernimmt ein 6-Achs-Roboter. Auch hat man die Fertigungszelle mit dem Scada-System Arburg Turnkey Controle Module (ATCM) ausgestattet, das die lückenlose Rückverfolgbarkeit der Bauteile garantiert.

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