Schwingungsisolierung Luftfedern bringen Produktion und Prüfung in Einklang

Autor / Redakteur: Jan Hansen-Schmidt / Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Zur Schwingungsisolierung einer Hochgeschwindigkeits-Honmaschine verwendet man bei einem schwäbischen Hersteller Membranluftfedern. Diese sorgen für eine ausreichende Schwingungsisolierung, um einen störungsfreien Betrieb von daneben stehenden Messmaschinen sicherzustellen.

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Membranluftfedern vom Typ Biair ED (Stahlversion).
Membranluftfedern vom Typ Biair ED (Stahlversion).
(Bild: Bilz)

Die Firma Degen Maschinenbau aus dem schwäbischen Schömberg hat vor wenigen Jahren mit der Vision Ultimate eine neue Hochgeschwindigkeits-Honmaschine entwickelt und auf den Markt gebracht (Bild 1). Durch den eingesetzten Linearantrieb, der bis zu 40 Doppelhübe pro Sekunde leistet, wird diese Neuentwicklung allen aktuellen technischen Anforderungen gerecht und setzt neue Maßstäbe im Bereich des Werkzeugmaschinenbaus.

Aufgrund der sehr hohen Rotations- und Hubgeschwindigkeiten des Honwerkzeuges sind die auftretenden Kräfte bei der Hochgeschwindigkeits-Honmaschine Vision Ultimate von Degen (Bild 1) sehr hoch. Deshalb sind unter bestimmten Voraussetzungen bei der Aufstellung Vorkehrungen zur Schwingungsisolierung zu treffen, um einen störungsfreien Betrieb im Umfeld der Maschine sicherzustellen. So wurden zum Beispiel bei einem Kunden des Unternehmens Degen mehrere der genannten Honmaschinen auf einer Etagendecke (unterkellertes Erdgeschoss) installiert, die aufgrund der extremen Maschinendynamik zum Schwingen angeregt wurde.

Schwingungen wurden über das Gebäude auf Messmaschine übertragen

Je nach Aufstellort der Honmaschinen auf der Kellerdecke wurden über die Gebäudestruktur Schwingungen mit einer Frequenz zwischen 10 und 20 Hz in einen durch einen Fahrweg abgetrennten benachbarten Messraum übertragen. Dort beeinträchtigten sie die Qualität der Messungen.

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