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Digitalisierung

Master-Studiengang „Additive Fertigung und Leichtbau“ geplant

| Redakteur: Simone Käfer

In Lichtenfels will die Hochschule Coburg ein Master-Studium für Additive Fertigung und Leichtbau anbieten. Initialisiert wurde es von FADZ, das sich für Aus- und Weiterbildung in Digitalisierung einsetzt.

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Die FADZ-Initiatoren zusammen mit Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz und Frank Ebert.
Die FADZ-Initiatoren zusammen mit Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz und Frank Ebert.
(Bild: FADZ)

Die digitale Transformation verändert Berufsbilder. Daher sind Aus- und Weiterbildung in digitalen Technologien ein wichtiger Baustein zur Zukunftssicherung, erklären Vertreter des FADZ (Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien) in einer Pressemitteilung. Die im Jahr 2015 gestartete Initiative sieht sich als Brückenbauer und Botschafter neuer digitaler Strategien unter den Vorzeichen der Industrie 4.0 und verfolge einen ganzheitlichen Ansatz zur digitalen Revolution. Er umfasst akademische Ausbildung und Forschung, wendet sich an Schüler und Bürger und will KMU und Handwerk Hilfestellung für den digitalen Transformationsprozess bieten.

Die erste konkrete Aktion von FADZ ist die Eröffnung eines Forschungs- und Anwendungszentrum digitaler Technologien in im fränkischen Lichtenfels und dem Aufbau des Masterstudiengangs „Additive Fertigung und Leichtbau“. Dieser soll zunächst 120 Studierenden aufnehmen. Aber auch eine Anwendungsplattform für regionale Unternehmen aus Industrie und Handwerk ist geplant und sollen Schüler an digitale Lösungen herangeführt werden. Das FADZ investiert 8,4 Mio. Euro in Gebäude, Lehreinrichtungen und Labore auf einer Fläche von 2300 m². Die jährlichen Kosten zum Betrieb des FADZ werden mit rund 1 Mio. Euro angegeben. Anfang 2023 soll das FADZ in Lichtenfels den Betrieb aufnehmen.

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