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EMO Hannover 2019

Messsystem ermöglicht automatisiertes Messen

| Redakteur: Nadine Schweitzer

Ein optisches Koordinatenmesssystem integriert mit einem kollaborativen Roboter Bestücken, Messen und Sortieren in einen Prozessablauf.

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Bruker-Alicona-Chef Janko: „Automatisierung und Messen ohne Messtechnikkenntnisse werden in jedem Bereich notwendig.“
Bruker-Alicona-Chef Janko: „Automatisierung und Messen ohne Messtechnikkenntnisse werden in jedem Bereich notwendig.“
(Bild: Bruker Alicona (Sonja Rabitsch))

Das von Bruker Alicona vorgestellte optische Mikrokoordinatenmesssystem µCMM ist „unsere neueste Entwicklung“, sagt Christian Janko, der Geschäftsführer des Unternehmens: „Mit dem µCMM stellen wir Anwendern das erste rein optische Koordinatenmesssystem zur Verfügung, das mit der Technologie der Fokusvariation Vorteile aus der taktilen und optischen Messtechnik miteinander verbindet. In der Praxis bedeutet das: Anwender messen mit nur einem optischen Sensor Maß, Lage, Form und Rauheit ihrer Bauteile.“

Mit dem Messsystem kommt Bruker Alicona laut Janko mehreren Anforderungen aus der Industrie nach, denn es messe einerseits Toleranzen im einstelligen µm-Bereich mit hoher Genauigkeit und könne andererseits auch kleine Losgrößen automatisiert messen. Ganz neu sei die auf der Messe demonstrierte Option, das Messgerät als Pick-&-Place-Lösung mit einem kollaborativen Roboterarm zu kombinieren, sodass in einem Prozessablauf automatisch bestückt, gemessen und in i.O./n.i.O, sortiert werden könne.

Das Thema Automatisierung ist aus der Sicht von Janko ein genereller Schwerpunkt in der Messtechnik. Die zunehmende Komplexität und Vielfalt der Messgeräte lasse keinen anderen Ausweg: „Automatisierung und Messen ohne Messtechnikkenntnisse werden in jedem Bereich notwendig.“

Bruker Alicona auf der EMO Hannover 2019, Halle 6, Stand E39.

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