Beckhoff

Mit PC-basierter Automation auf Wachstumskurs

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Wo wollen Sie demnächst noch Produktion aufbauen oder auch in Entwicklung und Konstruktion investieren?

Beckhoff: Wir sind bislang ja mit einem ganz einfachen und übersichtlichen Firmenmodell ausstaffiert. Wir entwickeln und fertigen in Deutschland und softwaretechnisch haben wir natürlich in allen Ländern der Welt Applikations- und Supportingenieure, die zunehmend einen Beitrag zur allgemeinen Entwicklung leisten. Wir glauben aber, dass wir im Bereich der Hardware auf absehbare Zeit mit dem Fertigungsstandort Deutschland zurechtkommen werden.

Also keine F&E-Investitionen in China und auch keine Produktion in China?

Beckhoff: Wir investieren kräftig in China, wir bauen aktuell unsere Niederlassungen von 70 auf 110 Mitarbeiter aus. Wir investieren sehr ausgeprägt in den Ausbau des Vertriebsnetzes, des Supports und der Applikation, aber zurzeit nicht in die Produktion.

Wo wollen Sie mit dem Unternehmen Beckhoff in zehn Jahren stehen?

Beckhoff: Wir sind überzeugt, dass wir weiter wachsen werden und wenn man dem Taschenrechner trauen darf, könnten wir in zehn Jahren ein Unternehmen sein, das die Milliardengrenze erreicht hat. Ich denke, dass der Weltmarkt der Automatisierungstechnik eine solche Entwicklung hergibt.

Wir haben derzeit vielleicht einen Anteil von 0,5% an diesem Markt. Weil unsere Technologie weltweit gute Akzeptanz findet, gehe ich davon aus, dass wir noch weitere Marktanteile hinzugewinnen können. Realisieren wollen wir das durch den Ausbau unseres weltweiten Vertriebsnetzes, durch den Ausbau unserer Produktlinien und durch neue Technologien, die neue Märkte definieren und öffnen werden.

Wenn Sie jährlich 20% wachsen, wie finanzieren Sie das?

Beckhoff: Wir sind ja ein westfälisch sparsames Unternehmen und daher gelingt es uns, unsere gesamte Entwicklung mit eigenen Mitteln zu finanzieren.

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