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3D-Druck mit hochgefüllten Thermoplasten Mit Schmelzschichtverfahren Metall drucken

| Redakteur: Simone Käfer

Apium hat Ultrafuse 316LX der BASF getestet. Das neue Metall basierte Filament eignet sich für FLM/FFF/FDM-Verfahren. Eine aufwendige Nachbearbeitung ist nötig.

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Apium hat das edelstahlbasierte Filament Ultrafuse 316LX der BASF in seinen FFF-3D-Druckern getestet.
Apium hat das edelstahlbasierte Filament Ultrafuse 316LX der BASF in seinen FFF-3D-Druckern getestet.
(Bild: Apium)

Das Filament Ultrafuse 316LX der BASF besteht aus einem polymeren Binder-Anteil mit einem circa 80 Gew.-% rostfreien Stahl 316L Partikeln. Dieses thermoplastische Material für den das FLM-Verfahren (Fused Layer Modeling) hat Apium mit seinen 3D-Druckern getestet. Die 3D gedruckten Grünkörper wurden in einer Nachbearbeitung zuerst durch einen katalytischen Säure Entbindungsprozess behandelt und anschließend in einem Ofen gesintert.

Solche Metall-Polymermatritzen sind aus dem Metall Spritzguss (MIM) bekannt. Die Vorteile, die Apium durch das additive Verfahren sieht sind:

  • Einfachere Weiterverarbeitung,
  • 3D-gedruckte Grünkörper haben strukturelle Eigenschaften, welche die Überlebenschancen während des Entbindungs- und Sinterprozesses erhöhen,
  • Die gesinterten Teile treffen die Anforderungen an die Geometrie,
  • Die mechanischen Eigenschaften der gesinterten Teile sind vergleichbar mit gehärtetem 316L rostfreiem Stahl,
  • Die Porosität der gesinterten Teile liegt im Allgemeinen bei unter 2%.

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