ACE Stoßdämpfer Niederfrequente Luftfedern entkoppeln Messmaschine
Schon kleinste Ungenauigkeiten führen bei Messmaschinen zu unbrauchbaren Ergebnissen. Deshalb sind Umgebungsschwingungen, die sich auf das System übertragen können, unbedingt zu isolieren. Mit niederfrequenten Luftfederelementen kann man dieses Problem lösen und Messfehler vermeiden.
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Das ungarische Unternehmen Semilab stellt als Komplettanbieter vom Entwurf bis zum Vertrieb eine Vielzahl an Messtechniken zur Verfügung. Das Portfolio reicht von der Charakterisierung von Halbleiter- und Photovoltaikmaterialien bis zur Überwachung des Herstellungsprozesses von Halbleiterbauelementen und Solarzellen. So komplex sich dieses Lösungsspektrum liest, so gut hat es das von Budapest aus operierende Unternehmen im Griff. Die meisten der Messtechniken können in verschiedene Plattformen integriert werden und arbeiten größtenteils berührungslos sowie zerstörungsfrei.
Beim Aufstellen eines Glasmesstisches (Bild 3) ergaben sich jedoch Schwierigkeiten. Zunächst war die Glasmessmaschine mit Isolatoren ausgestattet, die in der horizontalen Achse sehr weich arbeiteten. Die relativ geringe Quersteifigkeit der eingesetzten Produkte führte zu einer niedrigen internen Dämpfung des Isolators und ließ die Maschine bei dynamischen Stößen und bei zusätzlichen Beschleunigungen in Schwingung geraten. Dies führte zu Messfehlern, sodass schnellstmöglich eine Lösung für dieses Problem gefunden werden musste.
Deshalb wandte sich Semilab an Norbert Turi, Vertriebsingenieur bei Bibus in der ungarischen Dependance. Um Semilab die bestmögliche Lösung anzubieten, nahm er den Zulieferer und Bibus-Kooperationspartner ACE Stoßdämpfer mit ins Boot. Im Bereich der Vibrationsisolierung und Schwingungsdämpfung vertraut ACE wiederum auf die enge Kooperation mit seiner Schwesterfirma Fabreeka aus dem hessischen Büttelborn.
Membranluftfedern mit langlebigem Niveauregelventil
Der Weg führte also von Ungarn über mehrere Stationen bis nach Langenfeld und nach Büttelborn bei Darmstadt und wieder zurück. Das ist sicher schon alleine bemerkenswert, denn es ist noch nicht lange her, da hätte ein Projekt mit vier Partnern an drei verschiedenen Standorten zu fast unüberwindbaren Hindernissen geführt. Im digitalen Zeitalter ist ein solches Projekt jedoch rasch angepackt. Der Engineering Manager Axel Platen von Fabreeka schlug aufgrund der dynamischen Zusatzkräfte, des notwendigen Isoliergrads, der statischen und bewegten Masse und der Abmessungen der Maschine niederfrequente Luftfederelemente des Typs PAL 21-6 vor (Bild 2). Diese eingesetzten Membranluftfedern sind handelsübliche Luftfederelemente. Eine Besonderheit dieser Lösung liegt im Niveauregelventil, welches durch die besondere Konstruktion eine überdurchschnittlich lange Lebensdauer aufweist.
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