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Primateria Oerlikon kauft schwedischen Oberflächentechnik-Spezialisten

Redakteur: Stéphane Itasse

Oerlikon Balzers hat die Vereinbarung zur Übernahme des schwedischen Anbieters für Oberflächentechnik Primateria unterschrieben.

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Primateria mit Sitz in Koping, Schweden, gehört jetzt zu Oerlikon Balzers.
Primateria mit Sitz in Koping, Schweden, gehört jetzt zu Oerlikon Balzers.
(Bild: Björn Babba Callius)

Durch die Übernahme erweitert Oerlikon Balzers laut eigener Mitteilung seine Technologien für die Vor- und Nachbereitung und vergrößert das Portfolio für Oberflächenbehandlungen. Das schwedische Unternehmen Primateria wurde 2004 von Mats Larsson und Rickard Gåhlin gegründet und ist Spezialist für Vor- und Nachbehandlungen bei der Werkzeugoptimierung. Das Unternehmen beschäftigt momentan 15 Mitarbeiter.

Oerlikon Balzers will mehr Beschichtungen für Verzahnungswerkzeuge bieten

Die Übernahme ist für den Schweizer Konzern nach eigenen Angaben der nächste Wachstumsschritt im Markt für Verzahnungswerkzeuge und soll auch den Service für Kunden verbessern. Dank der Expertise und Dienstleistungen von Primateria baut Oerlikon Balzers seine Marktpräsenz in Schweden aus, wodurch das Unternehmen seinen weltweiten Kunden zukünftig ein größeres Know-how und umfangreicheres Portfolio an Oberflächenbehandlungen anbieten kann. Das erweiterte Leistungsangebot wird zuerst in Schweden, später auch weltweit umgesetzt.

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Die Übernahme wurde bereits unterzeichnet und abgeschlossen. Primateria wird durch diese Übernahme Teil des weltweit tätigen Unternehmens für Oberflächensysteme und kann dadurch vor allem im Bereich der Verzahnungsanwendungen den Marktanteil vergrößern und die weltweite Präsenz stärken. Das Tagesgeschäft in bestehenden Standorten sowie die Geschäfte und die Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern von Primateria werden weiterlaufen wie bisher, nun als Teil von Oerlikon Balzers. Beide Parteien haben sich darauf geeinigt, den Kaufpreis nicht bekanntzugeben.

Sandvik verkauft Joint-Venture-Anteile an Oerlikon Balzers

Vor dieser Übernahme haben Oerlikon Balzers und Sandvik AB im August, nach einer fast 30-jährigen Zusammenarbeit, beschlossen, ihr Joint-Venture nicht fortzuführen und eigenständig die schwedischen und finnischen Märkte zu bearbeiten. Die ehemalige Oerlikon Balzers Sandvik Coating AB ist nun im alleinigen Besitz von Oerlikon Balzers, nachdem alle Sandvik-Anteile des Joint Ventures (49 %) übernommen wurden. Angesichts der Veränderungen am Markt für Schneidwerkzeuge in Schweden und Finnland wurde dies als die beste Strategie für die Zukunft angesehen. Oerlikon Balzers will weiterhin seine Präsenz auf den Wachstumsmärkten für Formwerkzeuge und Präzisionskomponenten verstärken.

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