Nicht aufgeben! Rüstung muss als Chance für VW-Standort Osnabrück gesehen werden

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies sieht VW bei einer möglichen Neuausrichtung des Werks in Osnabrück mit der Rüstungsindustrie weiter in der Verantwortung ...

Wenn es nach dem Land Niedersachsen geht, dann stehen vor dem VW-Werk in Osnabrück in Zukunft Militärfahrzeuge. Man plädiert nämlich konsequent, dass der Standort und das Know-how erhalten bleiben müssen ...(Bild:  Volkswagen / H. Kleine)
Wenn es nach dem Land Niedersachsen geht, dann stehen vor dem VW-Werk in Osnabrück in Zukunft Militärfahrzeuge. Man plädiert nämlich konsequent, dass der Standort und das Know-how erhalten bleiben müssen ...
(Bild: Volkswagen / H. Kleine)

Olaf Lies angesichts der Lage bei VW: „Meine Vorstellung ist nicht, dass VW den Standort abgibt und andere sich darum kümmern, sondern dass gemeinsam mit neuen Partnern tragfähige Perspektiven entwickelt werden!“ Der Autobauer müsse sich dabei etwa die Frage stellen, welche Rolle er künftig selbst übernehmen könne. Lies geht es offensichtlich darum, industrielle Fähigkeiten, die Beschäftigung und die Wertschöpfung am Standort zu erhalten. Volkswagen sei schließlich auch hervorragend aufgestellt, wenn es um Fahrzeuge und industrielle Fertigung gehe. Lies mahnt: „Wir dürfen solche Produktionskompetenzen in Deutschland nicht verlieren!“ Der Politiker unterstütze deshalb auch Überlegungen, den Standort künftig stärker für den Verteidigungsbereich zu nutzen, weil Deutschland sowieso relativ schnell mehr in Sicherheit und Rüstung investieren müsse. Wer es nicht weiß: Das Land Niedersachsen hält 20 Prozent der Stimmrechte im VW-Konzern. Lies und seine Stellvertreterin Julia Willie Hamburg (Grüne) sitzen für das Land im Aufsichtsrat. Zusammen mit den Arbeitnehmervertretern haben sie dort also die Mehrheit. Bei wichtigen Entscheidungen hat das Land zudem ein Veto-Recht.

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