Battenfeld-Cincinnati

Open-House in Wien: Spezialisten für die Rohr-Extrusion

Seite: 6/7

Anbieter zum Thema

Keine Wassermarkierungen mehr

Diese liegt bei sehr guter Rohrkopfzentrierung im unteren Drittel der geforderten DIN Toleranz, betont der Hersteller. Die gleichmäßige Wasserkühlung im Einlaufbereich der Kalibrierhülse sei außerdem für die homogene Rohroberfläche ohne Wassermarkierungen und damit für die hohe Qualität der Rohre verantwortlich. Mit der in Wien vorgestellten Linie, die für einen europäischen Kunden konzipiert wurde, lässt sich ein Rohrdimensionsbereich von 200 bis 800 mm abdecken. Deshalb ist die Linie mit zwei verstellbaren Kalibrierhülsen ausgerüstet.

Zwischengrößen ohne Linienumbau

Während die erste die automatische Rohrdimensionsverstellung zwischen 200 und 355 mm erlaubt, deckt die zweite den Bereich von 400 bis 630 mm ab. Flexibilität heißt in diesem Falle auch, dass nicht nur Standarddimensionen, sondern auch Zwischen- und Sondergrößen ohne Linienumbau produziert werden können. Für den Rohrbereich von 710 bis 800 mm werden bei dieser Kundenausführung Standardkalibrierungen eingesetzt.

Viskositätsschwankungen stören nicht mehr

Der vorgeführte Hauptextruder solEX 75-40 soll mit seiner Verfahrenslänge von 40 × D ein sehr leistungsstarker Extruder sein, der eine schonende Plastifizierung bei einem breiten Prozessfenster garantiere. Dank der Kombination aus Verwischgewinde für die Schmelzevorverteilung und Kompaktsiebkorb für die Feinverteilung, überzeugt der eingesetzte Rohrkopf des Typs helix 800 VSI-TZ+ laut Hersteller mit einem geringen Druckaufbau und einer viskositätsunabhängigen Arbeitsweise. Die effektive EAC-Rohrinnenkühlung ist Garant für die hohen Liniengeschwindigkeiten und minimiert zusammen mit der aktiven Schmelzekühlung im Werkzeug unerwünschtes Sagging. Dies garantiere die hohe Rohrqualität ebenfalls.

(ID:43299139)