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RCT Reichelt Chemietechnik

Permeabilität von Kunststoffen

| Redakteur: Carmen Kural

Eine wichtige Eigenschaft von Kunststoffen ist die Permeabilität. Darunter versteht man die Fähigkeit eines Werkstoffs, flüssige oder gasförmige Medien passieren zu lassen.

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Der Begriff der Permeation beschreibt den Durchgang flüssiger oder gasförmiger Stoffe durch nicht-poröse Materialien.
Der Begriff der Permeation beschreibt den Durchgang flüssiger oder gasförmiger Stoffe durch nicht-poröse Materialien.
( Bild: RCT Reichelt )

Kunststoffe finden sich aufgrund ihrer vielseitigen Eigenschaften und Modifikationen in nahezu jedem Lebensbereich - sei es in der Küche zur Aufbewahrung und Verpackung von Lebensmitteln, in den Armaturen von Kraftfahrzeugen oder etwa in unserer Kleidung. Wie Reichelt Chemietechnik mitteilt, variieren die Anforderungen an die Permeabilität des eingesetzten Kunststoffs je nach Anforderung. Bei „atmungsaktiver“ Funktionsbekleidung ist beispielsweise eine hohe Permeation wünschenswert, während Kraftstofftanks von Fahrzeugen eine möglichst geringe Permeabilität aufweisen sollten.

Der Begriff der Permeation, aus dem Lateinischen permeare (passieren oder durchwandern), beschreibt den Durchgang flüssiger oder gasförmiger Stoffe durch nicht-poröse Materialien, so Reichelt. Die Permeabilität sei wiederum die Fähigkeit eines Werkstoffs zur Permeation – ein Vorgang, der eigentlich aus drei Teilschritten besteht: Der Adsorption eines fremden Moleküls an der Oberfläche, der Diffusion durch das Material und anschließenden Desorption auf der anderen Seite. Die Diffusion sei dabei meist der limitierende Faktor, der darüber entscheide, wie schnell die Permeation abläuft.

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