Personalmanagement

Personalbeschaffung strategisch planen

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Diese Ergebnisse zeigen klar auf, welche Eigen- und Fremdwahrnehmungen zwischen Fachbereich und HR existieren und einer integrierten Personalplanung im Wege stehen. Legitimiert durch die Geschäftsleitung leistet HR zwar eine formale Vorgabe für die Planung, an die sich allerdings der jeweilige Fachbereich nicht hält. Im Gegenteil, jeder dritte Fachbereich gibt an, nach eigenem Ermessen zu handeln und zeigt damit, dass er seinen Personalkollegen nicht zutraut, die richtigen Mitarbeiter für seine Abteilung zu finden.

Einkauf wird in vielen Fällen zu spät ins Boot geholt

Ebenso getrübt scheint den Studienverfassern zufolge auch die Kommunikation zwischen Personalabteilung und Einkauf zu sein. Zumindest wenn es darum geht, den Einkauf bei der Personalplanung adäquat zu berücksichtigen. Zwar geben 80 % der Einkaufsleiter an, bei der Rekrutierung externer Fachkräfte involviert zu sein. Sie fühlen sich aber keineswegs als vollwertiger Mitentscheider im gesamten Planungsprozess. Auch hier haben die befragten Parteien wieder ganz unterschiedliche Vorstellungen vom Idealzustand. Aus der Sicht der Fachbereichsleiter wird der Einkauf bei der Rekrutierung externer Fachkräfte bei Weitem noch nicht konsequent genug eingebunden. Nur 9 % sehen ihren Einkauf bei der Rekrutierung von Freiberuflern in Arbeitnehmerüberlassung beteiligt. Und kaum jemand der knapp 300 Befragten sieht den Einkauf hier in der Hauptverantwortung. Dabei sollte gerade die Rekrutierung externer Ressourcen strategisch angegangen und entsprechend durch den Einkauf begleitet werden. Auf Basis einer ganzheitlichen Sourcing-Strategie könnten so Rekrutierungskanäle, –prozesse und –partner für alle Beteiligten klar definiert werden.

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