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Je nach Dicke können laut Mutronic bis zu 20 gleichformatige Prüfkörper in einem Durchgang gekerbt werden. Der Gerätehersteller hat für alle am Markt eingeführten Kunststoffe auch Trenn- und Kerbwerkzeuge im Programm. Weitere Haltevorrichtungen ermöglichen auch das Fixieren und Schneiden von Kleinteilen. Die Herstellung der Prüfkörper erfolgt trocken oder nass.
Umgebaute CNC-Fräse stellt Schulterstäbe für Zugversuche her
Zur Herstellung von Schulterstäben für Zugversuche hat Mutronic die am Markt etablierte CNC-Fräse Diadrive 2000 weiterentwickelt. Das Ergebnis ist eine teilautomatische Maschine, die für die Kunststoffbearbeitung hinsichtlich der Oberflächenqualität auf Maximum getrimmt wurde.
Je nach Proben werden für die Maschine spezielle Spannvorrichtungen zur Werkstückaufnahme angefertigt. So lassen sich auf der CNC-Fräse außer Schulterstäben auch gerade und sogar rund Prüfkörper herstellen.
CNC-gesteuerte Fräse schließt Fehler wie beim manuellen „Durchziehen“ aus
Der Fräsablauf erfolgt in verschiedenen Routinen, wobei Vorschubparameter und Drehzahl per Tastenklick gesteuert werden. Der Zugriff auf eine Prüfnorm-Bibliothek ermöglicht nach Angaben von Mutronic eine schnelle Einstellung der Maschine auf die jeweilige Prüfkörperkontur und Werkstoffart. Aufgrund des CNC-gesteuerten Ablaufs seien Fehlerquellen, wie sie beim manuellen „Durchziehen“ auf üblichen Schablonenfräseinrichtungen auftreten, ausgeschlossen.
Diese Probenfräse ermöglicht sogar, einen Schulterstab direkt aus einem kompletten Fensterprofil zu fräsen, so dass sich das Zuschneiden von Rohlingen erübrigt (Bild 3). Des Weiteren bietet der Gerätehersteller zur Bestimmung von Sonderwerkzeugen einen Laborservice als Dienstleistung an. Die Verwendung eines Sonderwerkzeugs kann bei schwer bearbeitbaren Kunststoffen von großem Vorteil sein: zum Beispiel bei der Bearbeitung von Verbundwerkstoffen, von faserverstärkten Kunststoffen und Kunststoffen mit speziellen Additiven.
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