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Präzisionswerkzeuge erreichen Rekordniveau in 2018

| Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

2018 hat die Produktion von Präzisionswerkzeugen in Deutschland ein neues Rekordniveau erreicht. Die wirtschaftlichen Erwartungen für 2019 sind dennoch gebremst optimistisch.

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Gehen trotz steigender weltpolitischer Unsicherheiten mit positiven Erwartungen in 2019: Hans-Joachin Molka, Lothar Horn, Marco Schülken und Markus Heseding auf der Jahrespressekonferenz des VDMA Fachverbands Präzisionswerkzeuge.
Gehen trotz steigender weltpolitischer Unsicherheiten mit positiven Erwartungen in 2019: Hans-Joachin Molka, Lothar Horn, Marco Schülken und Markus Heseding auf der Jahrespressekonferenz des VDMA Fachverbands Präzisionswerkzeuge.
(Bild: Sonnenberg)

2018 hat die Produktion von Präzisionswerkzeugen in Deutschland ein neues Rekordniveau erreicht. Die wirtschaftlichen Erwartungen für 2019 sind dennoch gebremst optimistisch.

„Aktuell geht man davon aus, dass die Präzisionswerkzeugindustrie 2018 ein Umsatzwachstum von 8 % erreichen konnte“, macht Lothar Horn, Vorsitzender VDMA Präzisionswerkzeuge, den Auftakt zur Jahrespressekonferenz in Frankfurt. Für dieses Jahr erwarte man ein Wachstum von 1 %.

Bei den Zerspanwerkzeugen und den Spannzeugen lief das Geschäft im In- und Ausland sehr gut. Der Werkzeugbau konnte hingegen nur im Inland zulegen. Alle drei Branchen konnten den Fachkräftebedarf nur unzureichend decken. Insgesamt wuchs die Anzahl der Beschäftigten in der Präzisionswerkzeuge-Industrie auf rund 69.500 Mitarbeiter.

Während die Zerspanwerkzeuge bei Ihrer Prognose für 2019 überwiegend auf den US-amerikanischen Markt als Wachstumstreiber setzen, gehen die Spannzeuge davon aus, dass die Kundenbranchen Maschinenbau, Medizintechnik und Luftfahrttechnik den Absatz ankurbeln. Der Werkzeugbau hingegen erwartet insgesamt ein etwas schwächeres Geschäft bei stabilen Umsätzen in Deutschland und den USA sowie einem kleinen Nachfrageplus aus Europa und China.

Bürde des Bürokratiemonsters

„Unsere Unternehmen benötigen dringend eine Entlastung von bürokratischen Tätigkeiten, wie sie uns die EU-Entsenderichtlinie und andere Bürokratiemonster aufbürden. Deshalb appellieren wir an die Politik, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie nicht aus dem Auge zu verlieren“, so Horn weiter.

Um die Wettbewerbsfähigkeit der Deutschen Industrie geht es auch bei der Fairness-Initiative, die der VDMA Werkzeugbau im Rahmen der Moulding Expo (21. bis 24. Mai 2019) startet.

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