Wissner Produktivitätsschub beim Fräsen von Plattenmaterial
Ein neues, patentiertes Verfahren potenziert die Produktivität der Witec-Flachbettmaschinen bei der Bearbeitung von Aluminium-, Composite- oder Kunststoffplatten. Wie der Hersteller, die Wissner Gesellschaft für Maschinenbau mbH in Göttingen, erläutert, können je nach Materialdicke bis zu sieben Bauteile gleichzeitig in einer Zustellung gefräst oder gebohrt werden.
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Ein beschichtetes Spezialpapier sorgt in Verbindung mit einem besonderen Aufspannsystem dafür, dass selbst kleinste Werkstücke hochgenau gespannt bleiben. Unternehmen in Luft- und Raumfahrt, Elektronikfertigung oder Kunststofftechnik profitieren laut Wissner erheblich von diesem neuartigen Verfahren.
Bis zu sieben Bauteile gleichzeitig bearbeiten
Wenn kleine flache Bauteile aus Platten gefräst und mit Bohrungen versehen werden müssen, vervielfacht das neue Verfahren mit dem speziell beschichteten Papier die Produktivität. Bei der Stapelbearbeitung entfallen zusätzlich die Nebenzeiten für Leerwege, Werkzeugwechsel und Positionierungen.
Die produzierten Teile können außerdem gemeinsam entnommen und zur Weiterverarbeitung gebracht werden. Dies spart weitere Zeit, Energie- und Arbeitskosten ein, verspricht Wissner.
Spezialpapier fixiert die einzelnen Platten beim Fräsen
Dazu wird ein in Rollen- oder Bogenformaten erhältliches Spezialpapier, das ohne Klebstoffe ein Verrutschen der Bauteile während der Fräsbearbeitung verhindert, zwischen das zu bearbeitende Plattenmaterial gelegt. Anschließend wird das Papier einfach entfernt. Es hinterlässt keine Kleberückstände. Eine Nachbehandlung der Werkstücke ist nicht erforderlich.
Bei kleinsten Bauteilen verhindert das patentierte Spannsystem zusätzlich ein Verrutschen des Materials: Durch den Aufbau eines Luftkissens über einem frei beweglichen Niederhalter wird das Werkstück direkt an der Frässtelle stabilisiert.
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