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Buchtipp

Recht im Umfeld der Additiven Fertigung

| Autor: Simone Käfer

Noch ist die Gesetzeslage für den 3D-Druck schwammig. Doch einiges kann über das bestehende Recht geklärt und empfohlen werden. Was genau, zeigt das Buch „3D Printing”.

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„3D Printing” eignet sich für Leser, die sich eingehender mit den wirtschaftlichen und rechtlichen Aspekten der Additiven Fertigung beschäftigen wollen.
„3D Printing” eignet sich für Leser, die sich eingehender mit den wirtschaftlichen und rechtlichen Aspekten der Additiven Fertigung beschäftigen wollen.
(Bild: Verlag C.H.Beck)

In dem 771 Seiten starken Werk „3D Printing – Recht, Wirtschaft und Technik des industriellen 3D-Drucks” fokussieren sich die Autoren auf rechtliche Aspekte. Zwar werden durchaus auch grundlegende und periphere Themen der Additiven Fertigung behandelt, wie Werkstoffe oder Arbeitssicherheit, und auch wirtschaftlich Herausforderungen. Doch etwa zwei Drittel des Buches beschäftigen sich mit Recht und Gesetz im Zusammenhang mit der neuen Technik. Dazu erklären Anwälte sehr ausführlich, aber auch verständlich, die aktuelle Situation und welche Aspekte beachtet werden sollten. Fast alle Kapitel zu einem Rechtsthema beginnen mit einer Einführung, die beispielsweise die Bedeutung des Themas für die Additive Fertigung definiert. Zu den Rechtsthemen gehören unter anderen Datensicherheit, Vertragsgestaltung, Patentschutz sowie Produktsicherheit und Haftung.

Das Buch ist sehr umfangreich und weniger für den Anwender sinnvoll als vielmehr für Führungskräfte und Anwälte.

Dr. Andreas Leupold und Silke Glossner (Hrg.): 3D Printing – Recht, Wirtschaft und Technik des industriellen 3D-Drucks. C.H.Beck 2017. 771 Seiten, ISBN 978-3-406-70751-3, 179 Euro.

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