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Schweißtechnik Rehm fördert Kunststrom-Projekt mit Megapuls 500

| Redakteur: Jürgen Schreier

Mit der Rehm-Schweißstromquelle Megapuls 500 kann Pablo Wendel ganz neue Wege gehen. Der Stuttgarter Künstler ist Geschäftsführer der Performance Electrics gGmbH und Erfinder des sogenannten Kunststroms. Er initiiert skulpturale Installationen, die auf künstlerische Weise Strom erzeugen, der wiederum ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Am aktuellen Großprojekt PV Guerilla war die gesponserte MIG-/MAG-Impulsstromquelle Megapuls 500 maßgeblich beteiligt.

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Das neueste Projekt der Performance Electrics gGmbH: Bald werden die PV Guerillas, bestehend aus demontierten Hochspannungsmasten und recycelten Solarmodulen, in vielen Städten zu sehen sein.
Das neueste Projekt der Performance Electrics gGmbH: Bald werden die PV Guerillas, bestehend aus demontierten Hochspannungsmasten und recycelten Solarmodulen, in vielen Städten zu sehen sein.
(Bild: Performance Electrics)

Seit 2012 erarbeitet Performance Electrics ein Netz aus Kunstwerken und Performances, Installationen und Architektur. Wenn hierbei Schweißarbeiten anfielen, musste der Kunststromanbieter bislang auf die Unterstützung von Künstlerkollegen aus den Stuttgarter Wagenhallen zurückgreifen. An ganze Skulpturenserien war da nicht zu denken.

Das änderte sich dank des MIG-/MAG-Impulsschweißgeräts Megapuls 500, gesponsert von Rehm. Pablo Wendel erläutert: „Bisher haben wir das Gerät für die Projekte Off Road und PV Guerilla benutzt. Durch das Schweißgerät können wir auch in Zukunft derart große Projekte andenken: Das Gerät ermöglicht uns natürlich auch in größerem Maßstab und mit mehr Leichtigkeit Skulpturen zu realisieren“.

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Megapuls 500 verschweißt Kunstobjekte

PV Guerilla ist das neueste Projekt zur einfachen und ästhetischen Erzeugung von Strom durch Kunst. Die aus demontierten Hochspannungsmasten und recycelten Solarmodulen bestehenden Skulpturen besetzen ungenutzte Flächen in und um Stuttgart. Der von den Photovoltaik-Modulen produzierte Strom wird direkt über die Steckdose in den Stromkreis eingespeist. Dabei erreichen die Module Wirkungsgrade von bis zu 90 %.

Die Megapuls 500 wird eingesetzt, um die Teile der demontierten Strommasten miteinander zu verschweißen und um Ösen zur Verankerung der Installationen im Boden zu befestigen. Beim Verschweißen von Prototypen legt Geschäftsführer Pablo Wendel oft selbst Hand an: „Ich habe schon als Jugendlicher mit unserem Schweißgerät zu Hause viel ausprobieren können und mir das hauptsächlich selbst beigebracht. Für statisch wichtige Elemente oder komplizierte Nähte gibt es selbstverständlich auch Mitarbeiter, die das professionell erlernt haben“.

Verstärkter Einsatz für die Megapuls

Bisher hat das Team vor allem mit der Funktion Eisen (FE) geschweißt. In Zukunft geht aber noch mehr. „Ich freue mich besonders, dass wir jetzt auch die Möglichkeit zur Aluminiumverarbeitung haben. Für künftige Projekte können wir so auch ganz anders planen und sind bei der Materialwahl flexibel“, erklärt Pablo Wendel. Da das Performance Electrics Team Skulpturen in ganz Europa installiert, ist es auch wichtig, die Schweißstromquelle mobil nutzen zu können. Für diese Einsätze ist die Megapuls 500 ideal. „Mit diesem Gerät gibt es für mich als Künstler keine Grenzen mehr in der Metallbearbeitung. Die Offenheit, die Rehm der Kunstwelt entgegenbringt, freut mich besonders – das zeugt vom Mut, neue Wege zu gehen und anderen Sichtweisen zu begegnen.“

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